Raphinha-Klartext: Er dachte schon an Barca-Abgang

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Raphinha ist beim FC Barcelona derzeit der formstärkste Fußballer der Welt. Bei den Blaugrana musste sich der heutige Kapitän durchbeißen.

Nach seinem Wechsel von Leeds United zu den Katalanen 2022 lieferte der Brasilianer zwar ordentliche Scorer-Werte, konnte im Offensivspiel aber keine tragende Rolle einnehmen. Als sich Barca 2024 intensiv um Nico Williams bemühte, schien der Abschied Raphinhas bereits beschlossene Sache zu sein. Wäre da nicht Hansi Flick, der im Sommer 2024 das Traineramt von Xavi übernahm.

„Das war für mich erledigt, das ist die Wahrheit“, blickte Raphinha im Guardian-Interview auf die Zeit zurück, in der er gedanklich schon mit Barca abgeschlossen hatte: „Ich war in Brasilien, als Flick anrief. Er bat mich, vor einer endgültigen Entscheidung mit ihm zu sprechen. Ich traf ihn, und er sagte, er vertraue mir, ich würde eine wichtige Rolle spielen und die Spielweise der Mannschaft käme mir entgegen.“

Raphinha dankt Flick: „Gab mir die Zuversicht“

Flick habe mit wenigen Worten viel bewegt, betonte Raphinha: „Ich spürte großes Vertrauen in meine Person. Er gab mir die Zuversicht, meinen Fußball zu spielen. Ich fasste einen Entschluss: Gib alles, setz dein Leben ein. Ganz gleich, in welcher persönlichen Situation du dich gerade befindest.“

Inzwischen ist der Nationalspieler Führungsspieler und Kapitän der Katalanen und gewann an Flicks Seite zweimal in Folge die Meisterschaft. Seit den Abgängen von Robert Lewandowski und Ferran Torres kommt der Außenstürmer mittlerweile im Angriffszentrum zum Einsatz. Ursprünglich als Notlösung nach dem geplatzten Julian-Alvarez-Deal gedacht, steht der 29-Jährige nach sieben Spielen in La Liga bereits bei zwölf Treffern.

Raphinha
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„In der Saisonvorbereitung haben wir einiges ausprobiert. Dem Trainer gefiel, was er sah“, erzählte Raphinha, wie er zu seiner neuen Rolle kam: „Wir haben mich als echte Nummer neun getestet, und es lief gut. Hier und da gibt es noch Details, die erklärt werden müssen, aber ich komme gut zurecht. Vor dem Spiel gegen Elche fragte er mich, ob ich mich dort wohlfühle oder lieber auf meine gewohnte Position zurückkehren wolle. Ich sagte, es sei in Ordnung.“ Zurückwechseln könne man ja immer noch, hieß es damals. Davon will Flick nach dem phänomenalen Saisonstart sicherlich nichts mehr wissen.

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