Entlastung für Díaz: Bayern liebäugelt mit Zugang im Januar

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Der FC Bayern beschäftigt sich offenbar mit einer Verstärkung für die linke Offensivseite. Hinter Luis Díaz fehlt im Profikader ein gelernter Ersatz. Festgelegt haben sich die Münchner auf einen Januar-Zugang aber nicht.

Wie die BILD berichtet, schaut der deutsche Rekordmeister mit Blick auf diese Position genauer auf den Markt. Gesucht wird demnach ein Profi, der Díaz Luft verschaffen und dem Trainerteam mehr Wahlmöglichkeiten geben könnte. Grundsätzlich zeigen sich die Verantwortlichen dem Bericht zufolge mit dem bestehenden Kader zufrieden.

Eine Verpflichtung im Winter gilt laut dem Bericht keineswegs als ausgemachte Sache. Die Münchner wollen offenbar erst dann tätig werden, wenn sich während der Transferperiode eine passende Möglichkeit auftut.

Auf der linken Seite fehlt die Alternative

Unter Vincent Kompany führt auf der linken Außenbahn kaum ein Weg an Díaz vorbei. Einen klassischen Vertreter für den Kolumbianer hat der Klub derzeit nicht im Aufgebot. Arijon Ibrahimovic ist an den FC Augsburg verliehen, seitdem fehlt eine weitere gelernte Besetzung für diese Rolle.

Luis Diaz
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Kompany kann zwar auf mehrere variabel einsetzbare Offensivkräfte zurückgreifen und taktisch umstellen. Angesichts der Belastung wäre ein positionsgetreuer Vertreter dem Bericht zufolge trotzdem von Nutzen. Der Terminkalender ist eng getaktet, weil der Klub in Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal antritt.

Verletzungen oder eine Formdelle könnten die Optionen auf dieser Seite zusätzlich verkleinern. Díaz selbst hat zuletzt deutlich gemacht, dass ihm personelle Hilfe auf seiner Position recht wäre.

Noch kein Name konkret

Die Überlegungen stecken laut BILD noch in einem frühen Stadium. Einen Spieler, dessen Wechsel bereits vorbereitet wird, gibt es demnach nicht. Stattdessen sondieren die Münchner den Markt und wollen abwarten, was sich bis Januar ergibt.

Das deutet darauf hin: Max Eberl und Christoph Freund werden keinen Zugang um jeden Preis durchsetzen. Schon im Sommer hatte sich der Klub mit weiterer Offensivverstärkung beschäftigt. Ein Wechsel von Anthony Gordon wurde geprüft, am Ende erschien den Verantwortlichen das Gesamtpaket zu kostspielig.

Ob das Thema im Winter erneut an Fahrt gewinnt, hängt dem Bericht zufolge davon ab, welcher Spieler verfügbar wird, sportlich sofort weiterhilft und zugleich in den finanziellen Rahmen passt. Eine Entscheidung ist bislang nicht gefallen.

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