Klopp selbstkritisch nach DFB-Pleite gegen Griechenland: „Alles auf meine Kappe“

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Die deutsche Nationalmannschaft hat in der Nations League eine 0:1-Pleite gegen Griechenland kassiert. Es war keine gute Leistung der deutschen Mannschaft, die insgesamt einfach zu wenig Torchancen kreiert hat. 

Der Ballbesitz war vorhanden und auch durchaus hoch, aber daraus wurde einfach zu wenig gemacht. Nach zwei Spielen in der Nations League hat die deutsche Auswahl nur einen Punkt auf dem Konto.

Die ganz große Euphorie kam nach den ersten Spielen jetzt nicht auf, aber jeder wusste, dass es in den ersten Spielen darum geht, Dinge auszuprobieren. Deswegen hat der Bundestrainer auch einen XXL-Kader nominiert.

Nach dem Spiel stand Jürgen Klopp dann Rede und Antwort. Am Mikrofon bei ARD sagte er: „Aufstellung, Einstellung und Wechsel gehen alles auf meine Kappe, das ist klar. Dass wir die Griechen nicht auseinandernehmen, das ist klar. Verlieren darf man das Spiel aber nicht.“

DFB-Pleite gegen Griechenland: Klopp bittet um Zeit

Jürgen Klopp
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Zum Gegentor sagte Klopp zunächst: „Das habe ich einmal im Spiel gesehen, das muss ich noch einmal sehen. Wir haben bei langen Bällen generell nicht gut reagiert und die haben sie oft gespielt. Wir kommen nicht direkt in den Zweikampf. Und Felix darf später natürlich den Zweikampf gewinnen. Das Gegentor war für uns unglücklich, aber es passte zu ihrem Spiel. Wir haben es oft ganz okay verteidigt, aber nicht so, wie wir es eigentlich könnten.“

Und weiter: „Es gibt natürlich Probleme, weil wir neu zusammen sind, weil wir Abläufe brauchen, die noch nicht angekommen sind. Du musst in bestimmten Räumen spielen, wir wollen dann mit zwei Stürmern spielen, je nachdem, wie wir es genau angehen. Wir hatten einige gute Szenen, aber dann haben wir das, was wir wollten, nicht mehr gemacht. Das ist jetzt die Aufgabe. Fußball braucht Training, braucht Abläufe. Das tut mir leid für die Euphorie, aber das wird dauern.“

Das Ergebnis per sé ist nicht das Problem für Klopp: „Ich habe in meinem Leben mehr Spiele verloren, als ich wollte. Daraus muss man lernen. Wenn du neu zusammengewürfelt bist, dann wird es nicht einfacher gegen solche Gegner.“ Jetzt geht es um den Lerneffekt und darum, sich schnell auf ein höheres Niveau zu bringen. Zunächst einmal wird die deutsche Auswahl mit dem „zweiten Kader“ versuchen, neue Akzente zu setzen.

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