Deutlich mehr Geld für die Verbände: Infantino öffnet die Tür

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Gianni Infantino stand und steht derzeit im Mittelpunkt, wenn es um die FIFA geht. Der Präsident des Weltverbands stand schon rund um die Weltmeisterschaft heftig in der Kritik, danach wurde das nicht besser. Im Gegenteil. 

Grundsätzlich hat Infantino weiterhin die Hoffnung, bei der nächsten Wahl wieder anzutreten und erneut als FIFA-Präsident gewählt zu werden. Dafür mobilisiert er im Hintergrund schon fleißig.

Und er scheint auch die ein oder andere Aussage mit Kalkül zu treffen. Zuletzt zeigte er sich zumindest nach Außen hin offen für Reformen.

Infantino stellt mehr Geld in Aussicht

Und es geht noch weiter: Gianni Infantino hat nun die Möglichkeit in Aussicht gestellt, mehr Geld aus den 6-Milliarden-Dollar-Reserven des Weltverbands an die Mitgliedsverbände zu verteilen.

In einem Schreiben, das The Athletic vorliegt und an alle sechs Konföderationspräsidenten, die zugleich FIFA-Vizepräsidenten sind, gerichtet sowie in Kopie an die Mitglieder des FIFA-Rates versandt wurde, reagierte Infantino auf entsprechende Forderungen von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin, Concacaf-Präsident Victor Montagliani und Shaikh Salman, dem Präsidenten der Asian Football Confederation (AFC).

Gianni Infantino
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Infantino erklärte, die Vorschläge der Präsidenten würden vom FIFA-Rat auf seiner Sitzung am 15. Oktober geprüft, nachdem Generalsekretär Mattias Grafström die Vorschläge zusammengefasst habe.

„Ich werde mich nicht vorab zur Höhe äußern“, schrieb er in dem Brief. „Ich werde den höchstmöglichen Betrag an zusätzlichen Mitteln unterstützen, der im Rahmen eines ordnungsgemäßen Governance-Prozesses der FIFA verantwortungsvoll bereitgestellt, fair angewendet und durch transparente und überprüfbare Regelungen abgesichert werden kann. Das Ziel ist zu begrüßen. Die finanziellen Nachweise, die Governance und die Umsetzung müssen dies nun untermauern.“

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