Brisante Enthüllung um Mega-Transfers! Neuer Skandal um ManCity

Foto: IMAGO

Rund um Manchester City gibt es die nächste brisante Enthüllung. Der englische Spitzenklub soll bereits im Juli über die Entscheidung der unabhängigen Kommission im Finanzverfahren informiert worden sein – und anschließend trotzdem noch mehrere hundert Millionen Euro auf dem Transfermarkt investiert haben.

Wie ESPN berichtet, wussten die City-Verantwortlichen damit lange vor der öffentlichen Bekanntgabe, dass der Klub in mehr als 100 Fällen wegen Verstößen gegen die Finanzregeln der Premier League schuldig gesprochen worden war. Manchester City bestreitet weiterhin ein Fehlverhalten und hat angekündigt, gegen die Entscheidung vorzugehen

Besonders brisant ist der Zeitpunkt. Insgesamt investierten die Skyblues im Sommer mehr als 500 Millionen Euro in neue Spieler. Ein großer Teil davon floss erst, nachdem die Klubführung laut ESPN über die Entscheidung der Kommission informiert worden war.

City gab nach Kenntnis des Urteils weiter Millionen aus

Zu den kostspieligen Verpflichtungen gehörten Enzo Fernández für rund 145 Millionen Euro, Ayyoub Bouaddi für 95 Millionen und Iliman Ndiaye für 70 Millionen Euro. Elliot Anderson kostete weitere 135 Millionen Euro.

Beim Anderson-Transfer gibt es allerdings eine wichtige Besonderheit: Nottingham Forest bestätigte bereits am 2. Juli eine Einigung mit Manchester City. Laut ESPN wurde dieser Deal damit vereinbart, bevor City Kenntnis von der Entscheidung der Kommission erhalten haben soll. Die Formalitäten wurden erst später abgeschlossen.

Bei Fernández, Bouaddi und Ndiaye sieht die Situation anders aus. Diese Transfers wurden erst nach dem Zeitpunkt abgeschlossen, zu dem die City-Führung laut ESPN über den Schuldspruch informiert worden war. Allein für dieses Trio flossen demnach rund 310 Millionen Euro. Insgesamt gab City für sieben Neuzugänge mehr als 450 Millionen Pfund aus.

Drohende Sanktionen könnten Transferstrategie erklären

Ob die massive Einkaufstour tatsächlich ein gezielter Vorgriff auf eine mögliche Transfersperre war, ist bislang nicht belegt. Die zeitliche Abfolge wirft jedoch Fragen auf. City drohen nach dem Schuldspruch erhebliche Sanktionen. Neben Geldstrafen und Punktabzügen werden auch eine Transfersperre oder im Extremfall ein Ausschluss aus der Premier League als mögliche Konsequenzen diskutiert. Über das Strafmaß ist noch nicht entschieden.

Auch für die neu verpflichteten Spieler könnte der Fall Folgen haben. Entscheidend wäre dabei unter anderem, welche Informationen ihnen während der Vertragsverhandlungen über die drohenden Konsequenzen mitgeteilt wurden. Britische Berichte bringen mögliche vertragsrechtliche Schritte ins Spiel, sollten Spieler bei ihrer Unterschrift über wesentliche Umstände getäuscht worden sein.

Manchester City selbst wollte sich gegenüber ESPN zu den neuen Enthüllungen nicht äußern. Der Klub hält grundsätzlich an seiner Position fest, die Vorwürfe zurückzuweisen und gegen den Schuldspruch vorzugehen.

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