Der ManCity-Skandal schlägt derzeit hohe Wellen. Der Streit mit der Premier League sorgt dafür, dass mittlerweile sogar ein Zwangsabstieg möglich scheint.
In 114 von 115 Anklagepunkten wurde Manchester City schuldig gesprochen. Der Klub wird in Berufung gehen, aber die Erfolgsaussichten sind momentan absolut unklar.
Viele Experten und ehemalige Profis oder Trainer haben sich schon zur Thematik geäußert. Nun wurde auch Jürgen Klopp, aktuell Bundestrainer, zu Manchester City und den zahlreichen Verstößen befragt.
Und das im Rahmen der Pressekonferenz der deutschen Nationalmannschaft vor dem Spiel gegen Serbien am Donnerstag (20:45 Uhr).
Klopp reagiert auf Urteil gegen Manchester City
Natürlich ging es darum, dass Jürgen Klopp dann unter Umständen sogar noch nachträgliche Titel zugesprochen bekommen könnte. „Ich habe wirklich nicht viel darüber nachgedacht, aber ich habe es natürlich mitbekommen. Ich weiß auch, was ich darüber gesagt habe, dass wenn irgendwann eine Parade ist, ich komme, und so. Das fühlt sich heute nicht mehr so an. Es ist nicht so, dass ich das Gefühl hätte, ich müsste noch mal eine Busparade haben“, erklärte Klopp.

Es scheint, als sei Klopp gar nicht so scharf auf nachträgliche Titel. „Ich bin weit davon entfernt, mich in irgendeiner Form darauf vorzubereiten. Und ich habe gar kein Gefühl dazu. Es ist nicht so, dass ich das bräuchte, dass ich ein paar Mal mehr englischer Meister war. Ich bin mit dem, was wir da erreicht haben, komplett fein“, ergänzte Klopp.
Große Kritik wollte Klopp zum jetzigen Zeitpunkt nicht äußern. „Mein Respekt vor Pep Guardiola und dem Fußball, den City in der Zeit, in der wir gegeneinander gespielt haben, gespielt hat und was für ein Gegner die für uns auf höchstem Niveau waren, ist viel zu groß, als dass ich jetzt irgendwas sagen könnte“, sagte Klopp.

