Manchester United sucht für die Wintertransferperiode nach einem weiteren Mittelstürmer. Der neue Angreifer soll den Konkurrenzkampf mit Benjamin Sesko erhöhen und bei möglichen Ausfällen des Slowenen einspringen. Als Kandidat ist Jean-Philippe Mateta von Crystal Palace in den Fokus der Red Devils gerückt.
Nach Informationen von TEAMtalk hat das Umfeld des Franzosen bereits Kontakt zu Manchester United aufgenommen. Sportdirektor Jason Wilcox soll Mateta schon länger beobachten und insbesondere dessen Premier-League-Erfahrung schätzen. Der 29-Jährige erzielte für Crystal Palace bislang 62 Tore in 203 Einsätzen. Uniteds Interesse an ihm besteht dem Bericht zufolge bereits seit Juni 2025.
Mateta drängt auf einen Abschied
Mateta soll Crystal Palace bereits seit längerer Zeit verlassen wollen. Im vergangenen Sommer versuchte der ehemalige Mainzer demnach sogar, das letzte Jahr seines Vertrags auflösen zu lassen. Zuvor waren mögliche Wechsel zur AC Mailand und zu Juventus Turin gescheitert. In der laufenden Saison kam der französische Nationalspieler bislang nur einmal für Palace zum Einsatz.
Manchester United wollte bereits im Sommer einen zusätzlichen Stürmer verpflichten, investierte einen Großteil seines Budgets jedoch in das zentrale Mittelfeld. Mit Andrey Santos, Youri Tielemans und Carlos Baleba kamen gleich drei neue Spieler für diesen Mannschaftsteil. Die Suche nach einer weiteren Option für den Angriff soll nun im Januar Priorität besitzen.

Ein Grund dafür ist die Verletzungsanfälligkeit von Sesko. Der Slowene fällt aktuell erneut mit Schienbeinproblemen aus, die ihn bereits seit Mai begleiten. Gleichzeitig könnte Joshua Zirkzee den Verein im Winter verlassen. Für den ehemaligen Bayern- und Bologna-Profi gibt es weiterhin Interessenten aus England und Italien. Auch Crystal Palace soll sich schon länger mit Zirkzee beschäftigen.
Matetas Vertrag läuft im kommenden Sommer aus. Für Crystal Palace wäre der Januar damit die letzte realistische Gelegenheit, noch eine Ablöse zu erzielen. Entscheidend dürfte sein, welche Summe die Eagles verlangen. Konkrete Verhandlungen zwischen den Vereinen haben bislang allerdings noch nicht begonnen.

