Rund um Florian Wirtz ist nicht erst seit kurzer Zeit eine größere Debatte im Gang. Der Nationalspieler zeigt beim DFB-Team oft seine Klasse, bei Liverpool bleibt er hinter den Erwartungen zurück.
Das sorgt dafür, dass nicht wenige Experten ein wenig ratlos sind und nicht wissen, wie es mit ihm bei den Reds weitergehen soll. Für die Experten hierzulande ist es erst einmal wichtiger, dass Wirtz eine gute Leistung im Trikot der Nationalmannschaft zeigt.
Es gibt auch immer wieder die Ansätze in der Premier League, das Problem ist einerseits die Effizienz und andererseits die Konstanz.
Effenberg spricht sich für Wirtz aus
Im Doppelpass bei Sport1 erklärte Stefan Effenberg nun, dass er die Diskussion um Wirtz nur bedingt versteht. Für ihn ist bloß wichtig, dass Wirtz auf der Zehner-Position spielt.
„Wir sind uns alle einig, wo Flo Wirtz hingehört, wo er sich am wohlsten fühlt. Bei Leverkusen hat er es gezeigt, bei Liverpool auch, da wird er immer besser. Und jetzt auch in der Nationalmannschaft“, so Effenberg.

Von der Zehnerposition aus könne Wirtz „Spiele entscheiden, das hat er auch in der Bundesliga gezeigt. Aber wenn du Spieler auf eine Position hinschiebst, wo sie sich nicht wohlfühlen, dann funktioniert es nicht.“
Beim FC Liverpool spielt Wirtz mittlerweile auch wieder im Zentrum, aber hier platzte der Knoten noch nicht. Effenberg mahnte zur Geduld, weil man ja sieht, dass es funktionieren kann, wenn man ihm das Vertrauen schenkt.
Eine knifflige Frage gibt es dann aber doch, nämlich die, was passiert, wenn Jamal Musiala auch wieder vollumfänglich fit ist. Das ist für Effenberg eine der zentralen, offenen Fragen rund um die Nationalmannschaft aktuell.

