In der Nations League bekam es Frankreich mit Trainer Zinedine Zidane am Montag zuhause mit Belgien zu tun. Die Franzosen wollten einen Sieg einfahren und weiterhin eine gute Bilanz unter dem neuen Trainer behalten.
Die Belgier haben sich aber schon im Hinspiel phasenweise als ein sehr schwer zu bespielender Gegner offenbart. Genau daran wollte die belgische Nationalmannschaft auch in diesem Duell anknüpfen.
Frankreich musste weiter ohne Kylian Mbappe auskommen, auch Dayot Upamecano fehlte. Bayern-Star Michael Olise bekam mal eine Pause von Beginn an.
Frankreich erst spät mit den Toren
Das Spiel begann forsch, Frankreich hatte gleich seine ersten Aktionen, ohne dabei aber die ganz großen Chancen zu haben. Prominent besetzt waren die Mannen von Trainer Zidane ohnehin, es spielte unter anderem Ousmane Dembele, auch Maghnes Akliouche oder Bradley Barcola standen von Beginn an auf dem Feld. Belgien hatte nach zehn Minuten mal eine Chance von Romelu Lukaku, Barcola scheiterte auf der Gegenseite.
Die belgische Auswahl schaffte es sehr gut, das Spieltempo zu drosseln. Frankreich fand nicht in den gefährlichen Zonen statt, musste viel Arbeit investieren. Doch die Belgier hatten defensiv immer eine Antwort. Nach einem herrlichen Lavia-Pass nach 34 Minuten wurde Dodi Lukebakio auf die Reise geschickt, der seine Gegenspieler abhing und cool blieb – 0:1!

Das war auch das Ergebnis zur Pause. Für die zweite Halbzeit hatte sich Frankreich mehr vorgenommen und vor allem Dembele startete gut in die zweite Hälfte. Er hatte einen Schuss, der knapp vorbeiging, und eine sehr gute Hereingabe in petto. Nach einer Stunde kamen dann auch Olise und Rayan Cherki.
Das belebte das Spiel der Franzosen, Leipzig-Keeper Marten Vandevoort musste sich prompt gegen Cherki beweisen. Es wurde in der Folge dann auch hitziger.
Spät zeigten die Wechsel von Zidane dann aber doch Wirkung. In der 77. Minute erzielte Desire Doue das 1:1, wenig später erzielte Cherki dann die Führung. Das auf Vorlage von Michael Olise. Der Linksschuss von Cherki war zu platziert für Vandevoordt.
Olise hatte noch nicht genug, er war ja noch frisch und traf nach 88 Minuten nach flachem Doue-Zuspiel mit einem Schuss in die linke Ecke zum 3:1. Seine Gala war damit noch nicht beendet, wieder kam er zum Abschluss, wieder bedient von Doue, diesmal wurde Vandevoordt auch noch getunnelt. Es war eine beeindruckende Vorstellung des Bayern-Stars, Frankreich hatte aber lange Probleme.


