Hoffen auf hartes Urteil: PSG nimmt ManCity-Star ins Visier

Foto: Getty Images

Die noch ausstehende Strafe gegen Manchester City könnte auf dem Transfermarkt drastische Folgen haben. Paris Saint-Germain beobachtet deswegen wohl die Situation eines Stars der Skyblues und könnte bei einer harten Sanktion einen Vorstoß wagen.

Nach Informationen von TEAMtalk gehört Ryan Cherki zu den Spielern, deren Zukunft bei Manchester City durch das Finanzverfahren beeinflusst werden könnte. PSG soll den französischen Nationalspieler intensiv beobachten und wäre wohl bereit, aktiv zu werden, sollte sich nach der Verkündung des Strafmaßes eine realistische Chance ergeben.

PSG beobachtet Cherki-Situation bei Manchester City

Manchester City war von einer unabhängigen Kommission wegen Verstößen gegen die Finanzregeln der Premier League schuldig gesprochen worden. Welche Strafe der englische Topklub dafür erhält, steht aber noch nicht fest. City bestreitet weiterhin ein Fehlverhalten und geht gegen die Entscheidung vor.

Gerade ein drastisches Strafmaß könnte Auswirkungen auf die Zukunft einiger Stars haben. Unter anderem ein möglicher Punktabzug, ein Zwangsabstieg oder ein Transferverbot werden als Szenarien genannt, die die Situation auf dem Transfermarkt verändern könnten. Einige europäische Spitzenklubs beobachten deswegen schon genau, was bei den Skyblues passiert.

Rayan Cherki
Foto: IMAGO

Bei PSG steht dabei wohl besonders Cherki hoch im Kurs. Der 23-Jährige passe sowohl sportlich als auch strategisch ins Profil der Pariser. Neben seinen offensiven Qualitäten spielt dabei auch seine Herkunft eine Rolle. PSG setzt seit einigen Jahren immer mehr darauf, französische Topspieler oder große Talente des Landes langfristig an den Klub zu binden.

Cherki wechselte 2025 von Olympique Lyon zu Manchester City. Für den Offensivspieler wurden insgesamt 42,5 Millionen Euro fällig. Schon in seiner ersten Saison in England kam er auf 25 Torbeteiligungen. In der laufenden Saison stehen nach acht Einsätzen schon wieder sechs weitere zu Buche. Sein Vertrag in Manchester läuft noch bis 2030.

Entsprechend müsste PSG selbst bei einer schweren City-Strafe wohl tief in die Tasche greifen. City würde für Cherki deutlich mehr als die damals gezahlten 42,5 Millionen Euro verlangen. Außerdem wären die Pariser nicht konkurrenzlos. Liverpool beschäftigt sich schon länger mit Cherki und soll schon vor dessen Wechsel zu City Interesse gezeigt haben. Auch Real Madrid und Chelsea beobachten laut TEAMtalk die Situation. Der FC Bayern München wurde zuletzt auch mit dem Franzosen in Verbindung gebracht, soll nach Informationen des Portals aktuell aber nicht zu den ernsthaften Kandidaten gehören.

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