RB Leipzig spielte am heutigen Dienstag in der UEFA Champions League zuhause gegen die PSV aus Eindhoven. Die Leipziger wollten versuchen, nach dem 6:0 gegen die Frankfurter in der Bundesliga jetzt nachzulegen.
Am ersten Spieltag in der Königsklasse haben die Leipziger eine Klatsche bei Como kassiert und mit 1:4 verloren. Die Roten Bullen hatten sich also vorgenommen, jetzt ein Zeichen zu setzen. Wenn es um das Weiterkommen geht, dann darf man sich keinen Fehlstart erlauben.
Die PSV reiste als ein sehr interessanter Gegner an, der in den letzten Monaten und Jahren immer wieder durch eine offensive Ausrichtung aufgefallen war.
Viele Chancen in Leipzig
Leipzig setzte auf eine Aufstellung mit einigen Offensivspielern, die ihren Teil dazu beitragen sollten, RB zum Sieg zu führen. Antonio Nusa, Brajan Gruda, Christopher Nkunku und Romulo standen allesamt von Beginn an auf dem Platz. Die Spielrichtung war dadurch quasi vorgegeben, es sollte nach vorne gespielt werden.
Der Start war schon verheißungsvoll, es ging richtig zur Sache und war intensiv. Einen ersten Abschluss der Gastgeber hatte Ridle Baku, der aus spitzem Winkel aber scheiterte. Es dauerte etwas, bis die PSV in das Spiel kam, aber nach etwas mehr als einer Viertelstunde war das dann der Fall. Und zwar gleich richtig, denn es gab einen Handelfmeter für die Niederländer. Diesen konnte Maarten Vandevoordt aber parieren!

Einige Minuten später hatten die Leipziger nach einem Kopfball Glück, der Ball ging nur knapp am Tor vorbei. Wenig später hatte Leipzig eine Chance, doch Antonio Nusa setzte den Ball am Tor vorbei. Es gab Abschlüsse auf beiden Seiten, das Tor fehlte allerdings. Kurz vor der Pause erhöhte RB noch einmal den Druck, testete die PSV-Defensive, aber es kam nicht zum Führungstor.
Leipzig sichert sich den Sieg
Den besseren Start nach der Pause erwischte die PSV. Vor allem Ivan Perisic war jetzt richtig umtriebig und versuchte, vieles zu initiieren. Gemeinsam mit Ruben van Bommel sorgte er dafür, dass Leipzig einen schweren Stand hatte. Bei den Leipzigern legte Gruda jetzt zu und Baku eine Chance auf. Wenig später hatte Gruda selbst einen Schuss aus dem Rückraum parat, der auch nicht den Weg in das Tor fand. Es blieb dabei, abgesehen von den fehlenden Toren war es eine sehr unterhaltsame Partie.
Ezechiel Banzuzi versuchte sich nach 65 Minuten aus der Distanz, sein Schuss ging aber am Tor vorbei. In der 75. Minute fiel dann aber das erste Tor an diesem Tag. Gruda erzielte es und das war absolut sehenswert, denn er schlenzte den Ball in die lange Ecke. Die Führung gab Leipzig ein wenig Schwung, aber die PSV blieb gefährlich. Trotzdem reichte es am Ende für einen 1:0-Erfolg der Leipziger.

