Es steht eine lange Europapokalwoche auf dem Programm und für die Bundesligisten gilt, dass man versuchen muss, das Maximum herauszuholen. Teams wie der FC Bayern und Borussia Dortmund werden sich beweisen müssen, für beide geht es dabei nach Norwegen.
Aber auch der SC Freiburg ist in der Conference League am Start und will seine großen Ambitionen untermauern. Zudem gibt es natürlich auch Spiele in der Europa League. Es ist viel los in dieser Woche!
Und für die Bundesligisten gibt es natürlich verschiedene Dinge zu tun.
Champions League: 4 Spiele, 4 Siege?
Schaut man sich die Aufgaben der Bundesligisten in der Champions League an, dann kann es nur ein „To-Do“ geben: Nämlich vier Siege einzufahren. Die Aufgaben sind dabei unterschiedlich schwer, aber alle machbar. Am Dienstag spielen die Bayern bei Viking Stavanger. Hier geht es allen voran um Stringenz. Bayern muss konsequent nach vorne spielen, eine gute Absicherung für die gegnerischen Konter haben. Klappt das, dann sieht es sehr gut aus mit einem Sieg.
Am gleichen Abend spielt RB Leipzig zuhause gegen die PSV Eindhoven. Gegen das Team von Trainer Peter Bosz erwarten nicht wenige eine sehr interessante Partie mit vielen Highlights. Für Leipzig ist es nach dem Spiel gegen eine desaströs auftretende Eintracht aus Frankfurt die Gelegenheit, einen Stresstest durchzuführen. RB wird gegen ein Team spielen, das sich vor allem unter Druck befreien kann. Die Hauptaufgabe ist es also, selbst ein gutes Gegenpressing zu haben.

Am Mittwoch spielt der VfB Stuttgart auswärts bei Slovan Bratislava. Gegen diesen Gegner sind die Schwaben favorisiert. Wichtig wird sein, dabei eine Effizienz an den Tag zu legen und nicht viele Chancen liegen zu lassen. Wenn das gelingt, dann kann Stuttgart hier auch einen souveränen Sieg einfahren. Man darf den Außenseiter nur nicht hoffen lassen.
Das gilt auch für den BVB, der bei Bodö/Glimt ranmuss. Die Norweger kassierten gegen Bayern am ersten Spieltag eine deutliche Pleite, spielen jetzt aber zuhause, wo man schon den ein oder anderen Gegner eiskalt erwischte. Dortmund muss auf die Intensität der Norweger aufpassen, das ist das wichtigste Gebot. Bodö spielt schnell und präzise nach vorne, hier lauert die Gefahr. Eine gute Absicherung und eine gute Formierung in der Abwehr ist das A und O.
Europa League: Hoffenheim unter Druck
Bayer Leverkusen spielt in der Europa League auswärts bei Lech Posen. Die Werkself zeigte sich zuletzt homogener, war besser in vielen Elementen. Die Hauptaufgabe ist es, hier eine gute Mischung aus konsequentem Ballbesitzspiel und sehr guter Arbeit gegen den Ball auf das Feld zu bringen. Wenn das funktioniert, dann hat Leverkusen alle Mittel, um Lech Posen zu bezwingen. Es muss also schlicht der nächste Schritt nach vorn gemacht werden.
Die TSG Hoffenheim muss endlich wieder zu alter Stärke zurückfinden. In der Bundesliga offenbarten die Hoffenheimer zuletzt zu viele Lücken. Das darf nicht passieren, denn Besiktas ist eine Mannschaft, die absolut in der Lage ist, das für sich auszunutzen. Bei Hoffenheim ist momentan zu vieles Stückwerk, die einzelnen Mannschaftsteile passen noch nicht richtig zusammen. Das muss sich verbessern, damit es wieder läuft bei der TSG.
Freiburg in der Conference League: Umgang mit der Favoritenrolle
Der SC Freiburg, seinerseits Bundesliga-Tabellenführer, bekommt es in der Conference League mit Jablonec zu tun. Dass die Breisgauer dabei als Favorit in das Spiel gehen, das ist natürlich nicht überraschend. Der Sportclub muss gegen diesen Gegner einfach er selbst sein. Das heißt, dass die Variabilität auf dem Platz wichtig ist. Freiburg kann nach ruhenden Bällen zum Erfolg kommen, kann den Gegner unter Druck setzen, aber auch mal aus dem Ballbesitz heraus Torchancen kreieren.
Diese Flexibilität in den eigenen Angriffsweisen ist extrem wichtig. Freiburg wird aller Voraussicht nach ein wenig rotieren, aber der Kader ist darauf abgestimmt, das eigene Spiel in jeder Besetzung auf den Platz zu bekommen. Gelingt das auch hier, wird es ein Sieg für die Gastgeber.


