Der FC Bayern denkt offenbar über einen Zugang in der Winterpause nach. Im Gespräch ist demnach Jules Koundé vom FC Barcelona. Der französische Verteidiger soll dabei die erste Wahl sein.
Transfer-Experte Ekrem Konur berichtet, der 27-Jährige führe die Liste der Münchner Wunschkandidaten für das kommende Transferfenster im Winter sogar an. Dabei gilt die Defensive des Klubs grundsätzlich als ordentlich besetzt.
Als Grund für das Interesse nennt der Bericht die Vielseitigkeit des Franzosen. Die Verantwortlichen in München sollen Koundé demnach als passende Ergänzung für die taktischen Vorstellungen von Vincent Kompany sehen.
Rechts außen und im Zentrum einsetzbar
Bei Barcelona läuft Koundé meist als Rechtsverteidiger auf, er kann aber ohne Probleme auch innen verteidigen. Kompany verlangt von seinen Abwehrspielern, dass sie mehrere Rollen ausfüllen können. Sein offensiv angelegtes System erfordert unter anderem Schnelligkeit und Stärke im direkten Duell.
Der Nationalspieler zählt seit Jahren zu den etablierten Verteidigern im europäischen Spitzenfußball und bringt viel internationale Erfahrung mit. Mit ihm könnte Kompany zwischen der rechten Seite und dem Abwehrzentrum wechseln. Schon im Sommer hatte es mehrfach Spekulationen über Neuzugänge für die rechte Abwehrseite der Münchner gegeben.

Ob Barcelona überhaupt bereit wäre, einen Profi dieser Klasse während der laufenden Saison ziehen zu lassen, ist offen. Koundé zählt bei den Katalanen zu den Stammkräften. Eine Verpflichtung würde für den FC Bayern deshalb kaum günstig werden.
Bereits Ende August gab es Spekulationen über Veränderungen in Barcelonas Hintermannschaft. Damals hieß es in Berichten, Trainer Hansi Flick könnte einem Abgang des Franzosen offen gegenüberstehen. Von Verhandlungen zwischen beiden Klubs ist bislang nichts bekannt, auch zur möglichen Ablöse liegen keine verlässlichen Angaben vor, weshalb Konurs Meldung vorerst als Gerücht gilt.

