Kevin Schade hat sich beim FC Brentford in der Premier League zu einem gefragten Offensivspieler entwickelt. Mit starken Leistungen auf Vereinsebene und auch durch seine jüngsten Einsätze für die deutsche Nationalmannschaft hat der 24-Jährige zunehmend auf sich aufmerksam gemacht.
In den ersten sechs Partien der neuen Premier-League-Saison gelangen ihm schon drei Tore. Bundestrainer Jürgen Klopp setzte Schade unterdessen in der UEFA Nations League sowohl gegen die Niederlande als auch im Heimduell mit Griechenland ein.
Nachdem der Flügelspieler 2023 vom SC Freiburg nach England gewechselt war, gehört er inzwischen zu den interessantesten deutschen Fußballern im Ausland. 120 Pflichtspiele hat er für den FC Brentford mittlerweile schon absolviert. Diese Entwicklung ist auch anderen europäischen Spitzenvereinen nicht verborgen geblieben. Vor allem in der Premier League soll das Interesse an Schade zuletzt gewachsen sein. Ein Wechsel im kommenden Winter könnte deshalb zum Thema werden!
Brentford verlangt mehr als 70 Millionen Euro für Schade
Mehrere englische Spitzenklubs sind an einer Verpflichtung von Kevin Schade interessiert. Das geht aus einem Artikel von Sky hervor. Den Informationen des Pay-TV-Senders zufolge beobachten insbesondere der FC Liverpool, der FC Arsenal, der FC Chelsea und Tottenham Hotspur die Situation des siebenfachen deutschen Nationalspielers. Ein Transfer im kommenden Winter sei grundsätzlich möglich, allerdings würde Brentford den Offensivmann offenbar nur für eine Ablösesumme von mehr als 70 Millionen Euro ziehen lassen, heißt es. Die interessierten Klubs müssten demnach hohe Forderung erfüllen, um sich die Dienste von Schade zu sichern.

Für Brentford besteht derzeit also kein finanzieller Druck, den Offensivspieler abzugeben. Schades Vertrag beim Klub aus der Premier League läuft noch bis 2028. Bereits Ende September gab es offenbar erste Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung mit den „Bees“. Damit würde der Verein auf das wachsende Interesse an seinem Leistungsträger reagieren. Nach den ersten sechs Spieltagen der neuen Saison steht Brentford auf dem vierten Tabellenplatz der höchsten englischen Spielklasse. Das Team von Cheftrainer Keith Andrews ist bislang ungeschlagen. Am kommenden Wochenende empfängt man den FC Liverpool im heimischen Community Stadium.
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Sollte Schade im kommenden Winter tatsächlich für mehr als 70 Millionen Euro wechseln, könnte er einen vereinsinternen Transferrekord aufstellen. Bislang ist Bryan Mbeumo der teuerste Abgang in der Geschichte des FC Brentford: Der Offensivspieler wechselte 2025 für eine Ablösesumme von rund 75 Millionen Euro zu Manchester United. Für Schade selbst überwies Brentford 2023 rund 25 Millionen Euro an den SC Freiburg. Über die Nachwuchsmannschaften der Breisgauer schaffte er 2022 den Sprung in den Profifußball. Zuvor spielte der gebürtige Potsdamer außerdem in der Jugend des FC Energie Cottbus und des SV Babelsberg 03.
Für die deutsche A-Nationalmannschaft lief Schade erstmals am 25. März 2023 auf, als die DFB-Elf unter der Leitung des damaligen Cheftrainers Hansi Flick ein Freundschaftsspiel gegen Peru absolvierte. Drei Tage später gelang ihm bei einer 2:3-Niederlage gegen Belgien gleich sein erster Assist im Dress mit dem Adler auf der Brust. Inzwischen kommt der 24-Jährige insgesamt auf sieben Länderspiele, wobei weitere Scorerpunkte bislang allerdings ausblieben.

