Zum Auftakt des 8. Spieltags in der 2. Bundesliga haben die Spitzenreiter aus Berlin und Nürnberg Punkte liegen lassen. Der Roundup.
Zwei Spiele machten am Freitagabend den Auftakt in den 8. Spieltag der 2. Bundesliga. Dabei waren die Teams der Stunde aus Nürnberg und Berlin auswärts gefordert: Während der Club bei Aufsteiger Energie Cottbus ranmusste, bekam Hertha BSC es mit Holstein Kiel zu tun.
Hertha und Nürnberg kommen nicht über Remis hinaus
Letzter gegen Erster hieß es an der Kieler Förde. Für Holstein-Trainer Tim Walter war es praktisch das Endspiel, zu Hause gegen Hertha BSC sollte endlich der erste Saisonsieg her. Der Tabellenführer aus Berlin, der bislang 19 von 21 möglichen Punkten geholt hatte, machte zunächst allerdings auch im Holstein-Stadion den besseren Eindruck. Etwa eine halbe Stunde lang dominierte die Leitl-Elf – Sebastian Grönning scheiterte nach 31 Minuten bei der besten Berliner Chance an Kiel-Schlussmann Timon Weiner, der seine Mannschaft mit mehreren Paraden vor dem Rückstand bewahrte. Sein Gegenüber Marius Gersbeck vereitelte gegen Phil Harres die beste Chance der Kieler, die sich vor der Pause steigerten (42.).
Nach Wiederanpfiff ließen die Hausherren zunächst eine gute Chance auf den Führungstreffer aus, ehe die Hertha wieder die Kontrolle übernahm und sich ihrerseits beste Möglichkeiten auf das 1:0 erspielte. Allen voran in Persona Weiner, hielten die Kieler dem Berliner Druck aber stand, sodass am Ende ein torloses Remis auf der Anzeigetafel stand. Während Holstein Kiel zumindest vorübergehend auf Rang 16 hüpft, bleibt die Alte Dame dank des Vorsprungs von vier Punkten auch nach diesem Spieltag Tabellenführer der 2. Bundesliga.

Der 1. FC Nürnberg wollte mit drei Punkten am Tabellenführer aus Berlin dranbleiben, dazu musste in Cottbus der nächste Dreier her. Allerdings waren es die Hausherren, die den deutlich besseren Start erwischten und sich gegen fehleranfällige Clubberer einige gute Chancen erspielten. Die Zuschauer im Stadion der Freundschaft bekamen eine durchaus ordentliche Freitagabendunterhaltung geboten, denn auch die Gäste kamen zu Chancen und trafen in Persona Tim Janisch den Pfosten (31.). Bitter für den Club: Shootingstar Mohamed Ali Zoma verletzte sich an der Schulter und musste ausgewechselt werden (33.).
Noch dicker kam es für den Tabellenzweiten wenige Minuten nach der Pause, als Energie die defensiven Nachlässigsten der Gäste bestrafte und Justin Butler frei vor dem Tor zum 1:0 einschob (56.). Doch Nürnberg kämpfte sich zurück, Styopa Mkrtchyan erzielte in einer Drangphase den Ausgleich für seine Mannschaft (79.). Beim 1:1 blieb es am Ende auch. Während Cottbus vorübergehend im gesicherten Tabellenmittelfeld bleibt, verteidigt Nürnberg Platz zwei.
2. Bundesliga: Die Spiele vom Freitag im Überblick
Holstein Kiel – Hertha BSC (0:0)
Tore: Fehlanzeige
FC Energie Cottbus – 1. FC Nürnberg 1:1 (0:0)
Tore: 1:0 Butler (56.), 1:1 Mkrtchyan (79.)

