Lisandro Martinez hatte zuletzt deutliche Kritik an der Vereinsführung von Manchester United geäußert. Der argentinische Verteidiger zählte nach der 0:2-Niederlage in der UEFA Champions League gegen Atletico Madrid insbesondere Sportdirektor Jason Wilcox für die Transferpolitik der Red Devils öffentlich an. Konkret bemängelte er, dass die Mannschaft für Königsklassen-Abende wie in Madrid nicht über ausreichend Qualität verfüge.
Die pikanten Aussagen des argentinischen Weltmeisters sorgten in den Medien anschließend für heftige Schlagzeilen. Martinez wurde daher von der Vereinsführung offenbar zu einem persönlichen Gespräch einbestellt. Inzwischen hat er sich öffentlich für sein Fehlverhalten entschuldigt. Außerdem wird darüber spekuliert, dass die Verantwortlichen ihren Verteidiger zu einer saftigen Geldstrafe verdonnert haben!
Martinez rudert nach Rundumschlag zurück
Lisandro Martinez hat sich öffentlich für seine heftige Kritik an der Vereinsführung von Manchester United entschuldigt. Das geht aus einem Artikel von The Guardian hervor. Die britische Tageszeitung zitiert den Defensivmann der Red Devils: „Heute habe ich mich mit der Vereinsführung und dem Trainer getroffen. Es war ein sehr positives Gespräch, bei dem wir unsere Ansichten austauschen und offen darüber sprechen konnten, was nach dem Spiel am Dienstag passiert ist.“

„Jeder weiß, dass ich ein leidenschaftlicher Mensch bin und den Fußball mit großer Intensität lebe“, so Martinez. Und weiter: „Die Frustration über die Niederlage hat mich dazu veranlasst, meine Gefühle zu einem Zeitpunkt und an einem Ort zum Ausdruck zu bringen, die vielleicht nicht die richtigen waren. Dafür möchte ich mich entschuldigen.“ Nach der 0:2-Pleite gegen Atletico Madrid holte Martinez in der Mixed Zone zum Rundumschlag aus und richtete heftige Kritik an die Klubführung von Manchester United.
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Trotz dieser Entschuldigung kommt Martinez dem Vernehmen nach aber nicht einfach so davon. The Guardian vermutet, dass der Abwehrspieler für seine öffentlichen Aussagen mit einer Geldstrafe belegt wurde. Offiziell äußern wird sich Manchester United zu möglichen disziplinarischen Maßnahmen allerdings nicht.
„Ich muss mich sehr zurückhalten, aber manchmal spiegelt das auch wider, wie es derzeit um unseren Verein steht. Ich erwarte mehr von unserem Sportdirektor. Da muss ich ehrlich sein. Und auch wir als Spieler müssen mehr tun. Aber es ist auch wichtig, einen starken Kader aufzubauen, um für solche Abende bereit zu sein“, sagte der Weltmeister von 2022 am Dienstagabend. Die Red Devils konnten in der neuen Saison wettbewerbsübergreifend bisher erst zwei ihrer neun Pflichtspiele für sich entscheiden.

