Tauziehen im Norden Londons? Tresoldi-Poker nimmt Fahrt auf!

Foto: IMAGO

Nicolo Tresoldi ist in aller Munde. Nicht nur die Nationalmannschaften ringen um den 22-jährigen Stürmer, auch auf dem Transfermarkt nimmt die Personalie allmählich Fahrt auf.

Nicolo Tresoldi heißt der Mann der Stunde. Seit Wochen wird diskutiert, ob sich der Torjäger für die italienische oder doch die deutsche Nationalmannschaft entscheiden wird. Spätestens nachdem er am Dienstag Club Brügge per Hattrick zu einem 4:3-Sieg bei Inter in der Champions League führte, beginnt auch auf Klubebene das Ringen um die Dienste des 22-Jährigen.

Auch Bayern wohl mit Interesse an Tresoldi

Wie die italienische TuttoSport berichtet, hat der bei Hannover 96 ausgebildete Angreifer auch Begehrlichkeiten in der Premier League geweckt. Dabei werden ausgerechnet die beiden Rivalen aus Nordlondon als mögliche Anwärter genannt: Sowohl Arsenal als auch Tottenham sollen ihre Fühler nach dem Deutschitaliener ausgestreckt haben. Während die Spurs nach dem Beinahe-Abstieg in der abgelaufenen Saison aktuell wieder auf dem Abstiegsplatz 19 der Premier League stehen und einen treffsicheren Stürmer gut gebrauchen könnten, könnte auch den Gunners ein Torgarant gut zu Gesicht stehen – zumal es Zweifel an Viktor Gyökeres und dessen Zukunft im rot-weißen Trikot gibt. Arsenals großer Vorteil könnten die guten Beziehungen zu Club Brügge sein, die man seit dem Transfer von Stefanos Tzimas im abgelaufenen Sommer pflegt.

Nicolò Tresoldi
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Auch wenn die Gunners als Favoriten gelten, sind sie bei weitem nicht die einzigen, die in Belgien Schlange stehen. Angeblich soll die AS Roma im abgelaufenen Transferfenster ein Gesamtpaket von 35 Millionen Euro angeboten haben, was der amtierende Belgische Meister jedoch ausschlug. Die Vorstellungen von Blauw-Zwart sollen sich um die 60 Millionen Euro herum bewegt haben – und dürften mittlerweile noch höher liegen. Borussia Dortmund, der FC Bayern und auch der FC Barcelona werden ebenfalls als Interessenten genannt. Tresoldi selbst träumt angeblich davon, eines Tages mit der legendären Rückennummer 9 für seinen Lieblingsklub AC Milan aufzulaufen, wobei diese Option aktuell als unrealistisch gilt.

Sollte der 1,86 Meter große Rechtsfuß seine aktuelle Form mit neun Toren aus elf Saisonspielen beibehalten, gilt ein Wechsel zu einem Topklub aber als nahezu unausweichlich.

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