Juventus hatte am Sonntagabend in der Serie A Lazio zu Gast. Die Bianconeri wollten oben dranbleiben und den Rückstand auf die Laziali verkürzen.
Der deutsche Nationalspieler Nick Woltemade saß bei dieser Partie nur auf der Bank, Juventus begann mit Randal Kolo Muani im Sturmzentrum.
Von Beginn an war es ein recht ausgeglichenes Spiel, bei dem die Hausherren immer dann recht frustriert waren, wenn es in das Offensivdrittel ging. Denn Juventus fehlte hier von Beginn an die Genauigkeit im eigenen Spiel.
Juventus verliert den Anschluss
Kolo Muani riss zwar einige Lücken, aber es war niemand da, der diese nutzen oder bespielen konnte. Wenn Juventus mal zum Abschluss kam, dann war es meistens ein Schuss aus der Distanz. Die Flanken bleiben oft wirkungslos und mit zunehmender Dauer des Spiels war es dann so, dass die Präzision mehr und mehr fehlte und sich Lazio mehr zutraute. Und in den eigenen Angriffen hatten die Laziali teilweise sehr viel Platz.
Vor allem dann, wenn Gustav Isaksen involviert war, ging es schnell und schnörkellos. Das 1:0 für Lazio erzielte Oliver Provstgaard nach etwas mehr als einer halben Stunde, als er eine lange Flanke mit dem Kopf verlängerte und der Ball im langen Eck einschlug. Das war auch der Stand zur Pause. Das müde Spiel von Juventus sollte dann Woltemade beleben und er hatte in der Tat einen Einfluss.

Woltemade war anzumerken, dass er viel versuchte, seine klugen Bewegungen konnte er zeigen, aber auch er brachte keine Durchschlagskraft. Lazio lauerte auf Konter und spielte diese teilweise sehr clever zu Ende. Der angesprochene Isaksen war es nach 65 Minuten, der mit einem fantastischen Linksschuss in die lange Ecke das 0:2 markierte.
In der Folge erhöhte Juventus das Risiko, aber viele Angriffe blieben ungenutzt, gerade, weil sich die Flügelspieler immer wieder festrannten. Fisayo Dele-Bashiru machte nach 88 Minuten mit einer schönen Einzelaktion den Deckel drauf. Lazio ist nun mit 19 Punkten auf Platz zwei zu finden, Juventus hängt auf Rang acht fest.

