Jamal Musiala fehlt dem FC Bayern auch im Duell mit dem FC Arsenal. Sportvorstand Max Eberl stellte allerdings eine Rückkehr des 23-Jährigen noch in diesem Monat in Aussicht.
Nach dem 6:1 gegen RB Leipzig äußerte sich Eberl auf Nachfrage zum aktuellen Stand beim Offensivspieler. Für die Champions-League-Partie gegen Arsenal am Mittwoch kommt Musiala demnach noch zu früh. „Für das Spiel gegen Arsenal wird es noch nicht reichen“, sagte der Sportvorstand.
Zugleich nannte Eberl einen konkreten Zeitraum für das Comeback. „Er wird langsam wieder herangeführt, aber im Oktober wird er wieder dabei sein“, erklärte er. Musiala arbeitet schon länger an seiner Rückkehr und kam zuletzt weiter voran.
Schrittweiser Aufbau nach langer Pause
Die Münchner wollen bei dem deutschen Nationalspieler kein unnötiges Risiko eingehen. Offenbar setzen die Verantwortlichen auf einen behutsamen Aufbau. Musiala soll nach seiner längeren Zwangspause Stück für Stück an die Belastung im Spielbetrieb gewöhnt werden.

Verläuft die Heilung weiter nach Plan, könnte der Offensivspieler noch vor Monatsende wieder auf dem Rasen stehen. Am 31. Oktober trifft der FC Bayern in der Bundesliga auf Borussia Dortmund. Auf ein bestimmtes Spiel für Musialas Rückkehr legte sich Eberl nicht fest.
Díaz trifft dreimal gegen Leipzig
Wie viel Qualität im Kader von Trainer Vincent Kompany auch ohne Musiala steckt, zeigte der Samstagabend gegen Leipzig. Beim 6:1 erzielte Luis Díaz drei Tore. Auch Harry Kane und Michael Olise prägten das Angriffsspiel der Münchner.
Für Kompany wäre der Nationalspieler dennoch eine zusätzliche Option im Angriff. Musiala zeichnet sich durch Kreativität und Dribbelstärke aus und kann sich auch auf engem Raum behaupten. Der Spielplan der Münchner ist derzeit eng getaktet.

