Der VfB Stuttgart hat gegen Borussia Mönchengladbach einen Heimsieg verpasst. Die Schwaben verloren gegen die Fohlen mi 2:3. Gegen einen Gegner, der bisher noch keinen Punkt geholt hatte.
Das ist natürlich alles andere als ideal und sorgt für Frust. Stuttgart war in der Anfangsphase deutlich besser, aber brach dann immer mehr ein. „Unter dem Strich war es mannschaftlich nicht gut“, erklärte Sebastian Hoeneß nach dem Spiel bei Sky.
Der Trainer der Stuttgarter muss sich immer schärfere Kritik gefallen lassen. Kurios: In der Liga hat man nach sieben Spielen weniger Punkte als in der Champions League nach drei Spielen.
Hoeneß-Fazit mit Klartext
Der Coach der Schwaben sprach Klartext und vor allem die Probleme deutlich an.
„Es ist eine Situation, in der man direkt einwirken muss. Es ist der Klassiker: Wir haben einen Gegner vor uns, der ersatzgeschwächt ist. Und wir haben gut begonnen, dann hing das Spiel später an dem seidenen Faden, weil wir das 2:0 auf dem Fuß haben. Dann lassen wir sie rein. Großes Kompliment an Gladbach. 128 Kilometer haben sie abgespult, das war sehr gut“, so Hoeneß.
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Spannend war auch folgende Hoeneß-Aussage: „Aus unserer Sicht lief es sogar zu gut von Beginn an. Wir haben den Gegner dann reingelassen. Sie haben dann gespürt, dass hier vielleicht noch etwas geht. Das ist bei einem knappen Ergebnis dann immer so und spätestens dann, wenn das 1:1 fällt, ist es offen. Wir haben zu viel nach hinten gespielt, wir müssen uns nach vorne freilaufen. So ist aber Fußball, so kann das Spiel dann laufen.“
Von seiner Mannschaft erwartet Hoeneß generell mehr. „Nach dem 1:2 war es schwierig. Und das dritte Tor war am Ende ein wenig symptomatisch, das war dann entscheidend. Wir kriegen den Ball da einfach nicht gefasst. Das war einfach zu wenig, wir haben verdient verloren, die Gladbacher haben sich das erarbeitet.“
Seine Message nach dem Spiel war klar: „Wir müssen uns steigern. So kannst du keine Spiele gewinnen.“
