RB Leipzig bereitet offenbar zwei kostspielige Transferentscheidungen vor. Die Sachsen wollen Brajan Gruda und Neil El Aynaoui langfristig an den Verein binden. Beide Mittelfeldspieler stehen aktuell noch auf Leihbasis bei RB unter Vertrag. Für die festen Verpflichtungen müsste Leipzig insgesamt rund 50 Millionen Euro investieren.
Wie Sky berichtet, zeichnet sich bei beiden Personalien eine dauerhafte Zusammenarbeit ab. Während bei Gruda eine vertraglich vereinbarte Kaufpflicht greifen soll, verfügt Leipzig bei El Aynaoui über eine Kaufoption.
Besonders interessant: Die Anschlussverträge mit beiden Spielern sollen bereits vollständig ausgehandelt sein. Damit wären die persönlichen Bedingungen für eine langfristige Zusammenarbeit geklärt.
Kaufpflicht bei Gruda soll automatisch greifen

Bei Brajan Gruda scheint die Entscheidung über einen dauerhaften Verbleib bereits weitgehend gefallen zu sein. Der 22-jährige Offensivspieler war auf Leihbasis von Brighton & Hove Albion nach Leipzig gewechselt und hat sich inzwischen zu einer wichtigen Stütze entwickelt.
Nach Informationen von Sky soll die im Leihvertrag verankerte Kaufpflicht im Laufe der Rückrunde automatisch aktiviert werden. Welche konkreten Bedingungen dafür erfüllt werden müssen, ist bislang nicht bekannt.
Sobald die Klausel greift, müsste RB Leipzig rund 25 Millionen Euro an den englischen Premier-League-Klub überweisen.
Gruda würde damit endgültig zum festen Bestandteil des Leipziger Kaders werden. Der technisch versierte Offensivspieler überzeugt vor allem durch seine Kreativität, seine Dribbelstärke und seine Fähigkeit, auf verschiedenen Positionen im Angriff eingesetzt zu werden.
Für Leipzig wäre die Verpflichtung ein wichtiger Schritt bei der langfristigen Kaderplanung.
Auch El Aynaoui soll langfristig bleiben
Neben Gruda steht auch Neil El Aynaoui vor einem dauerhaften Verbleib in Leipzig. Der 25-jährige defensive Mittelfeldspieler ist derzeit von der AS Rom ausgeliehen.
Die Sachsen besitzen eine Kaufoption in Höhe von ebenfalls rund 25 Millionen Euro. Laut Sky gilt es als wahrscheinlich, dass die Verantwortlichen diese ziehen werden.
Anders als bei Gruda handelt es sich dabei allerdings nicht um eine automatische Kaufpflicht. Leipzig müsste sich aktiv für eine feste Verpflichtung entscheiden.
El Aynaoui hat sich mit seinen Leistungen im zentralen Mittelfeld einen wichtigen Platz im Leipziger Kader erarbeitet. Der 25-Jährige bringt vor allem defensive Stabilität, Zweikampfstärke und körperliche Präsenz mit.
Sollten beide Transfers wie erwartet zustande kommen, müsste RB Leipzig im kommenden Sommer insgesamt rund 50 Millionen Euro an Brighton und die AS Rom überweisen.
Die finanziellen Verpflichtungen würden damit erst nach dem Ende der laufenden Saison fällig.
Dass die Anschlussverträge mit beiden Spielern bereits ausgehandelt sein sollen, spricht für eine klare sportliche Planung der Leipziger Verantwortlichen.
Während bei Gruda vor allem noch die vertraglichen Voraussetzungen für die Kaufpflicht erfüllt werden müssen, liegt die Entscheidung bei El Aynaoui weiterhin beim Verein.
Ein offizieller Vollzug der beiden Transfers steht bislang noch aus. Dennoch deutet vieles darauf hin, dass Leipzig im kommenden Sommer einen Großteil seines Transferbudgets in die dauerhafte Verpflichtung des Duos investieren wird.

