Der Vorsitzende der Asiatischen Fußballkonföderation (AFC) hat erklärt, dass seine Mitgliedsländer Gianni Infantino bei seiner Kandidatur für die Wiederwahl zum FIFA-Präsidenten unterstützen werden.
Die Äußerungen von Scheich Salman bin Ebrahim al-Khalifa markieren eine Kehrtwende der AFC, die sich im August dem europäischen Dachverband UEFA und der CONCACAF (Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik) angeschlossen hatte, um Infantino zu verurteilen.
Eigentlich erntete Infantino zuletzt viel Kritik und stand im Fokus. Gerade, weil seine Antworten auf viele Vorwürfe nur halbherzig ausfielen. Viele Verbände, darunter die FA oder der DFB, sind gegen eine Wiederwahl von Infantino. Die UEFA insgesamt ist auch dafür, einen prominenten Gegenkandidaten aufzustellen. Dabei sind mehrere Kandidaten im Gespräch.
Aufschwung für Infantino
Die Unterstützung durch die 46 Mitgliedsländer der AFC ist ein Aufschwung für Infantino, der nach dem gescheiterten Plan der FIFA, Anteile an ihren Wettbewerben – darunter die Weltmeisterschaft – an private Investoren zu verkaufen, mit Rücktrittsforderungen konfrontiert war.
Bei einer Sitzung der AFC in Tokio am Freitag, an der auch Infantino teilnahm, bot Scheich Salman dem 56-jährigen Schweizer-Italiener die Unterstützung seines Verbandes an.
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„Ich denke, wir bekräftigen natürlich unser uneingeschränktes Engagement, Sie und Ihre Führung zu unterstützen, während Sie sich um ein neues Mandat als FIFA-Präsident bewerben“, sagte Scheich Salman, der Präsident der AFC, laut Zitaten der AFP.
Dennoch ist damit zu rechnen, dass vor allem die UEFA weiter Stimmung machen wird. Und von den Kontinentalverbänden ist der europäische nun einmal der einflussreichste.
