Die TSG Hoffenheim hatte es am Sonntag zuhause mit Bayer 04 Leverkusen zu tun. Dabei wollten die Kraichgauer den Aufwärtstrend bestätigen.
Leverkusen hatte sich aber auch einiges vorgenommen. Auch, weil Bayer bisher 21 der 36 Duelle in der Bundesliga mit den Kraichgauern gewinnen konnte.
Unter der Leitung von Daniel Siebert wurde die Partie angepfiffen und von Beginn an ging es so richtig zur Sache. Ein erster Hlozek-Kopfball nach nur einer Minuten ging über das Tor. Auch Nathan Tella hatte einen frühen Abschluss, verfehlte das Tor aber.
Hoffenheim macht Leverkusen das Leben schwer
Mark Flekken musste nach elf Minuten ran, nachdem Fisnik Asllani ihn testete. Der Abstauber wurde auch nicht verwandelt. Es war ein intensives spiel, Bayer hatte Mühe gegen die aggressiven Hoffenheimer und wollte sich spielerisch befreien, was aber nur selten funktionierte.
Viele Steilpässe, die Leverkusen versuchte, verpufften, weil Hoffenheim deutlich besser verteidigte als in den letzten Wochen. Ein Hlozek-Schuss nach 37 Minuten landete am Pfosten, der Nachschuss von Alexander Prass ging deutlich drüber. Mit dem 0:0 gingen beide Mannschaften in die Kabine.
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Die Laufbereitschaft war hoch, auch zu Beginn der zweiten Halbzeit. Leverkusen hatte seine Probleme, weil die Räume eng waren und Hoffenheim viel sprintete. In der zweiten Halbzeit war die Intensität weiterhin hoch, aber die Chancen fehlten dann einfach.
Auf beiden Seiten wurde ordentlich durchgewechselt, aber statt frischer Impulse wurde der Spielfluss eher noch weniger. Aber in der Schlussphase gab es dann einen Elfmeter für Hoffenheim. Edmond Tapsoba foulte Asllani, Andrej Kramaric übernahm die Verantwortung und verwandelte. Leverkusen hätte beinahe direkt geantwortet, doch Ibrahim Maza war nicht erfolgreich. Kurz vor dem Abpfiff erzielte Alexander Prass noch das 2:0 für die TSG! Nach einem Zusammenprall reagierte er am schnellsten und verwandelte. Kurios: Er zog sich das Trikot aus und kassierte dafür die Ampelkarte.
Gegen aufgerückte Leverkusener erhöhte Max Moerstedt sogar noch auf 3:0, das war der Endstand.
