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Max Eberl
IMAGO / Moritz Müller

Leipzig soll Transfer prüfen: Bayern könnte daran mitverdienen

Von FN-Redaktion · · 1 Min Lesezeit

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RB Leipzig soll sich mit einer Verpflichtung von Adin Licina beschäftigen. Der 19-Jährige spielt derzeit leihweise für die US Cremonese, während der FC Bayern bei einem Weiterverkauf finanziell beteiligt sein könnte.

Wie Sky seinerzeit berichtete, vereinbarten die Münchner beim Transfer zu Juventus eine Beteiligung von 30 Prozent an einem späteren Weiterverkauf. Zusätzlich soll sich der FC Bayern ein Matching Right gesichert haben. Damit könnte ein erneuter Vereinswechsel des Offensivspielers auch finanzielle Folgen für seinen früheren Ausbildungsklub haben.

Der italienische Transferexperte Gianluca Di Marzio berichtet, dass Leipzig den deutschen Junioren-Nationalspieler intensiv beobachtet. Eine Verpflichtung soll demnach schon für den Winter geprüft werden. Neben dem Bundesligisten sollen sich auch Klubs außerhalb Deutschlands für Licina interessieren, der aktuell in der Serie B spielt.

Licinas Weg führte über Juventus nach Cremona

Der gebürtige Münchner wechselte Ende Januar 2026 aus der Nachwuchsabteilung des FC Bayern zu Juventus. Damit verließ er den Verein vor dem ursprünglich für den Sommer vorgesehenen Vertragsende. Obwohl er im Münchner Nachwuchs als besonders vielversprechender Offensivspieler galt, absolvierte er für die Profimannschaft keinen Einsatz.

Auch in Turin schaffte Licina zunächst nicht den direkten Anschluss an das Profiteam. Stattdessen spielte er sowohl für die U20 als auch für die zweite Mannschaft von Juventus. In der Serie C bestritt er 13 Pflichtpartien, in denen ihm ein Treffer und eine Torvorlage gelangen.

Adin Licina
Juventus Turin

Im Sommer wurde Licina nach Cremona verliehen, wo er häufiger zum Einsatz kommt. Für die US Cremonese stehen bislang neun Pflichtpartien mit zwei eigenen Treffern und einem Assist in seiner Bilanz. Seine Entwicklung dort soll auch das Interesse aus Leipzig geweckt haben.

Der technisch versierte Linksfuß kann über beide Außenbahnen angreifen oder hinter den Spitzen spielen. Bei seinem Abschied hatte Bayerns Sportdirektor Christoph Freund erklärt, dass Licina seinen Weg im internationalen Spitzenfußball suche. Ob dieser Weg nun nach Leipzig führt, ist offen: Bislang geht es um Interesse und Beobachtung, ein Wechsel ist nicht beschlossen.

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