Sportlich läuft es für Barca trotz der Clásico-Pleite rund. Ein Eigengewächs der Katalanen hat momentan allerdings weniger Grund zur Freude.
Das 6:1 gegen Alavés am Samstagabend war der zehnte Sieg im elften Ligaspiel für den FC Barcelona, der damit weiterhin die Tabelle in Spanien anführt. Für Alejandro Baldé läuft die bisherige Saison jedoch keineswegs wie erwünscht.
Der 23-jährige Linksverteidiger wartet noch auf seinen ersten Startelfeinsatz, kam in lediglich vier Pflichtspielen von der Bank – und wurde nun auch noch von Coach Hansi Flick öffentlich kritisiert: „Balde hat in seinem Spiel im Moment nicht das Selbstbewusstsein und die Überzeugung, die er braucht. Und Abwehrspieler sind sehr wichtig“, sagte der ehemalige Bundestrainer, der zwar Baldés Trainingsleitungen hervorhob, mit seinen Aussagen dennoch auf wenig Gegenliebe stieß.
Barca will 40 Millionen Euro für Baldé
Demnach soll sich der siebenfache spanische Nationalspieler nicht ausreichend von Flick verstanden fühlen und obendrein dessen Kommunikation bemängeln. Mit seiner geringen Einsatzzeit ist das katalanische Eigengewächs ohnehin nicht zufrieden. Baldé gehörte in den vergangenen Spielzeiten zum Stammpersonal und eigentlich sahen die Pläne des La-Masia-Absolventen vor, noch viele weitere Jahre in Blaugrana aufzulaufen.

Die aktuelle Situation soll den 1,77 Meter großen Linksfuß allerdings zum Nachdenken gebracht haben und dazu geführt haben, dass ein Vereinswechsel im Winter nicht mehr ausgeschlossen ist. Auch der Klub macht sich wohl Gedanken über mögliche Szenarien. Wie die Sport berichtet, kommt für die Katalanen allerdings entweder nur ein direkter Verkauf oder eine Leihe mit anschließender Kaufpflicht infrage. Das Preisschild für Baldé soll laut dem Blatt bei 40 Millionen Euro liegen. Ob ein anderer Klub bereit ist, diese Summe im Winter auf den Tisch zu legen, bleibt abzuwarten. Vielleicht sind die Wogen zwischen Spieler und Trainer bis dahin ja aber auch wieder geglättet.
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