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Jürgen Klopp
IMAGO / Nico Herbertz

Klarheit statt Experimente: So könnte der nächste Klopp-Kader aussehen

Von Manuel Behlert · · 2 Min Lesezeit

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Die erste Kadernominierung von Bundestrainer Jürgen Klopp kam einem Spektakel gleich. Mehr als 40 Spieler berief der Trainer für die XXL-Länderspielphase. Das wird nun nicht mehr der Fall sein. Einerseits, weil nur noch zwei Spiele gespielt werden, andererseits, weil es jetzt auf Stringenz ankommt. 

Deswegen wird dieser Kader womöglich noch interessanter sein als der vorherige. Welche Spieler haben überzeugt? Wie geht Klopp mit Akteuren wie Deniz Undav um, bei dem es auch im Moment noch nicht brillant läuft? Und sind Spieler dabei, die zuletzt gar nicht einmal Teil des großen Kaders waren?

Das sind Fragen, die am Donnerstag zu beantworten sind. Das DFB-Team will auf jeden Fall einen Entwicklungsschritt machen und gegen die Niederlande und Serbien die entsprechenden Punkte holen.

Wie der DFB-Kader aussehen könnte

Es gibt also noch einige Unklarheiten, was den DFB-Kader betrifft. Gut möglich ist, dass Klopp 25, vielleicht 26 Spieler beruft, um zwischen den Spielen beim 23er-Kader für den Spieltag doch noch reagieren zu können. Ein Konzept mit vier Torhütern, um entsprechend im Trainingsbetrieb auf alles gefasst zu sein, wäre ebenso möglich. Das Rennen um den Stammplatz im Tor ist ja ohnehin noch nicht entschieden, die besten Karten haben hier aber Marc-Andre ter Stegen und Jonas Urbig.

Jonas Urbig
Getty Images

In der Defensive gibt es nicht so viele Fragezeichen. Philipp Treu ist noch angeschlagen, er könnte im Zweifel geschont werden, die Freiburger selbst konnten zuletzt noch keine klare Prognose abgeben, wie es mit ihm rund um das Wochenende und dann eben auch rund um die Länderspiele aussieht. In der Innenverteidigung sollten Jonathan Tah, Nico Schlotterbeck und Waldemar Anton auf jeden Fall einen fixen Platz haben, ansonsten wird es auch davon abhängig sein, wie viele Spieler Klopp für welche Position überhaupt mitnimmt.

Die größte Klarheit herrscht eigentlich im Mittelfeld. Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic, Felix Nmecha, Tom Bischof und Florian Wirtz sollten ihre Plätze sicher haben. Lennart Karl hat dank seines Formanstiegs auch gute Karten, zumal Jamal Musiala noch in der Reha ist. Bei dem noch offenen Platz können sich Nadiem Amiri, Anton Stach und auch Vitaly Janelt, der selbst große Ambitionen hat, gute Chancen ausrechnen.

Die größte Baustelle bleibt der Sturm. Derry Scherhant überzeugte zuletzt, Said El Mala hat gute Karten, auch diesmal nominiert zu werden. Und Karim Adeyemi als Option mit viel Tempo ist ebenfalls sinnvoll. Schafft es Nick Woltemade trotz Kritik in Turin? Setzt Klopp womöglich doch auf Niclas Füllkrug? Das sind Fragen, die letztlich erst am Donnerstag beantwortet werden.

Der mögliche DFB-Kader in der Übersicht

Tor: Marc-Andre ter Stegen, Jonas Urbig, Alexander Nübel, Noah Atubolu

Abwehr: Philipp Treu, Yann Bisseck, Waldemar Anton, Nico Schlotterbeck, Jonathan Tah, Malick Thiaw, Nathaniel Brown, Maximilian Mittelstädt

Mittelfeld: Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic, Vitaly Janelt, Felix Nmecha, Tom Bischof, Florian Wirtz, Lennart Karl

Angriff: Younes Ebnoutalib, Kai Havertz, Karim Adeyemi, Said El Mala, Derry Scherhant, Nick Woltemade

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