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Robert Andrich
Getty Images

Leverkusen-Abgang im Winter? Das sagt Robert Andrich

Von Michael Bojkov · · 2 Min Lesezeit

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Im Sommer wurde ihm ein Vereinswechsel nahegelegt, doch er blieb in Leverkusen. Die Zukunft von Robert Andrich unterm Bayer-Kreuz ist dennoch nach wie vor ungewiss.

Bleibt er oder geht er? Diese Frage stellt sich bei Robert Andrich auch in Hinblick auf das kommende Winter-Transferfenster. Wie es im Januar aussieht, „muss man mal gucken“, so der 32-Jährige. „Grundsätzlich schaue ich nicht ständig darauf, wann das Transferfenster öffnet und wann ich dann wechseln kann. Ich bin vollwertiges Mitglied von Bayer Leverkusen. Man weiß nie, wie es läuft. Ich merke eine unfassbare Anerkennung vom Verein drumherum, von den Fans und Mitarbeitern“, schilderte der Ex-Nationalspieler im Podcast Kerners11.

Andrich: „Natürlich schaut man auch international“

Der Mittelfeldmann verriet auch, warum ein Wechsel im Sommer nicht zustande kam – trotz der Empfehlung von Bayer 04: „Wir haben uns natürlich sehr intensiv nach einem neuen Verein umgeschaut. Es ist nicht dazu gekommen, weil es einfach nicht gepasst hat. Ich wollte nicht einfach wechseln, weil ich nur die zweite Wahl bin. Dafür habe ich sportlich noch einen zu hohen Anspruch an mich. Zu einem Bundesligisten zu wechseln, der gegen den Abstieg spielt, sehe ich für mich nicht als richtig an.“

Robert Andrich
IMAGO / ANP

Stattdessen kann sich der gebürtige Potsdamer einen Wechsel ins Ausland vorstellen: „Natürlich schaut man auch international. Das ist keine Frage. Ich bin auch in einem Alter, wo man darüber sprechen kann, mal eine andere Erfahrung zu machen.“

Andrich hat turbulente Monate und Jahre hinter sich. Nachdem er für die Heim-EM nominiert worden war und dort als Stammspieler neben Toni Kroos auf der Doppelsechs auflief, wurde er 2025 zum Kapitän der Werkself ernannt – um ein Jahr später im Klub sportlich keine Rolle mehr zur spielen und der Nationalmannschaft bei der WM 2026 nur vom Magenta-Co-Kommentatorenplatz zuzuschauen.

„Es war mental viel zu verarbeiten. Das sind Sachen, die am Anfang sehr schwierig für den Kopf sind. Mein Umfeld spielt da eine große Rolle. Die geben mir sowohl in den Höhen als auch in den Tiefen Rückendeckung“, sagte Andrich, und weiter: „Ehrlicherweise gibt es immer wieder viele Momente, die es echt schwierig machen, dagegen anzukämpfen. Immer wieder auf Null zu stellen und zu sagen: ‚Heute ist ein neuer Tag, heute muss ich mich im Training beweisen.‘ Das ist nicht immer einfach.“

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