Der VfB Stuttgart hatte am Samstagabend Werder Bremen in der Bundesliga zu Gast. Die Schwaben erlebten in dieser Saison schon einige Spiele, die am Ende frustrierend verliefen.
Bei Werder läuft es bisher in der aktuellen Spielzeit sehr gut. Das Spiel der Grünweißen ist meistens sehr geradlinig, es gab schon einige Punkte und die Norddeutschen stehen in der Tabelle recht weit oben.
Deswegen reiste Werder auch mit einigen Hoffnungen im Gepäck nach Stuttgart.
Mittelstädt mit dem Hammer zum Sieg
Es dauerte nicht lange, bis die Partie Fahrt aufnahm. Die Schwaben brauchten nur sechs Minuten für die Führung. Über rechts spielte man sich durch, der Ball kann in den Rückraum und dort nahm in Maximilian Mittelstädt direkt und schoss ihn direkt unter die Latte. Werder war bemüht, aber den Grünweißen fehlte es in diesem Spiel an der letzten Präzision. Das sorgte auch dafür, dass die Schwaben gefährlicher waren. Auch hier stimmte nicht alles, aber Stuttgart hatte mehr vom Spiel als Werder und durch Bilal El Khannouss auch einen Schuss parat, bei dem Karl Hein einschreiten musste. Vorher gab es schon einen guten Kopfball von Jeff Chabot.
Bei Werder funktionieren insbesondere die Standards nicht gut. Es gab ohnehin schon wenige, aber diese wurden dann auch nicht konsequent in die Mitte getreten. Und somit ging es am Ende mit einem verdienten 1:0 für die Schwaben in die Kabine.
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Direkt nach dem Seitenwechsel wurde die Partie munterer. Das lag an Werder Bremen. Die Grünweißen schafften es, jetzt mehr Druck zu erzeugen. Erst konnte Dennis Seimen gegen Eren Dinkci parieren, dann testete Regeer den Torhüter. Gerade Niclas Füllkrug und Marco Grüll übten jetzt im Dressing mehr Druck aus, Stuttgart verlor mehrfach den Ball und hatte jetzt große Probleme.
Aber auch der VfB zeigte sich einmal. Einen Mittelstädt-Schuss klärte Hein noch an den Pfosten. Aber dennoch war Werder jetzt besser, hatte mehr Ballbesitz und durch Füllkrug noch zwei weitere Chancen. Danach verflachte die Partie wieder ein wenig, was vor allem daran lag, dass der VfB wieder mehr Zugriff bekam. Eigene Offensivaktionen wurden aber zur Seltenheit.
In der Schlussphase wollte es Werder aber noch einmal wissen. Die Mannschaft von Daniel Thioune schraubte die Frequenz bei den Flanken hoch, Stuttgart hatte alle Hände voll zu tun. Der VfB brachte es aber über die Zeit, das 1:0 war ein extrem wichtiger Sieg.
