Die Zukunft von Alessandro Bastoni ist weiterhin ungeklärt. Beim Verteidiger könnte es nun doch auf einen Wechsel hinauslaufen.
Unmittelbar nach Saisonende schien der Abschied des Innenverteidigers bereits festzustehen. Namhafte Klubs wie der FC Barcelona und Real Madrid beschäftigten sich mit dem 27-Jährigen, der bei Inter eine feste Säule in der ersten Elf ist. Allerdings erhielten die Nerazzurri keine lukrativen Angebote für Bastoni, sodass zuletzt alles auf einen Verbleib hindeutete.
Wie Sky Sport berichtet, könnte nun ausgerechnet ein ehemaliger Weggefährte aus Mailand doch nochmal Schwung in den Poker um den Abwehrspieler bringen. Demnach würde Simone Inzaghi seinen ehemaligen Schützling gerne zu Al-Hilal holen. Der 50-Jährige trainiert den Klub aus der Saudi Pro League seit Juni 2025, zuvor war er vier Jahre für Inter tätig und führte die Italiener zweimal ins Finale der Champions League.
70 Millionen Euro für Bastoni? Inter hält an hohem Preisschild fest
Ein offizielles Angebot liegt zwar weder Inter noch Bastoni vor, Inzaghi soll sich aber bereits beim Berater des Spielers erkundigt haben. Sollte Al-Hilal ernst machen, müsste der Verein aus Saudi-Arabien aber zunächst einen anderen ausländischen Profi verkaufen.
Zudem müsste man für Bastoni tief in die Tasche greifen. Inter forderte bereits von Barca rund 70 Millionen Euro und dürfte von dieser Summe nicht abrücken. Der italienische Meister muss sein Tafelsilber nicht verkaufen und hätte bei etwaigen Verhandlungen daher aller Trümpfe in der Hand.
Bastoni wechselte 2017 als 18-Jähriger für 40 Millionen Euro von Atalanta zu Inter. Nach einer Leihe zurück nach Bergamo und einem Jahr in Parma entwickelte sich das Top-Talent zum Stammspieler und stand inzwischen in 298 Partien für die Nerazzurri auf dem Rasen.

Mit der italienischen Nationalmannschaft wurde er 2021 Europameister, wurde im März dieses Jahres jedoch zum tragischen Helden, als er sich im entscheidenden Play-off-Spiel gegen Bosnien und Herzegowina früh eine rote Karte einhandelte. Die Azzurri unterlagen dem Außenseiter schließlich im Elfmeterschießen und mussten nach 2018 und 2022 auch die WM 2026 vor dem Fernseher verfolgen.


