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Mehrere Klubs dran: Bayer-Star vor Abflug nach England

Ernest Poku
Foto: Getty Images

Bayer Leverkusen hat im laufenden Transferfenster mit Afonso Moreira von Olympique Lyon einen teuren Neuzugang für die linke offensive Außenbahn verpflichtet. Das sollte ursprünglich aber nicht bedeuten, dass Positions-Konkurrent Ernest Poku die Werkself im Sommer verlässt. Nun meldet sich aber (wie so oft) die Premier League. Bei einem passenden Angebot könnte Poku bald schon Leverkusen gen Insel verlassen.

Laut Informationen der BILD haben bereits mehrere Premier-League-Vereine ihr Interesse am Niederländer hinterlegt. Offenbar handelt es sich um den AFC Sunderland und Nottingham Forest. Der letztgenannte Club wird ab der anstehenden Saison von Oliver Glasner trainiert – der Österreicher stand zuvor auch in Leverkusen auf der Trainer-Wunschliste.

Nun könnte Glasner den Leverkusenern nicht nur einen Korb geben, sondern sich auch gleich am Kader bedienen. Die Werkself-Bosse um Simon Rolfes sind in jedem Fall gesprächsbereit, stehen aber nicht unter Verkaufsdruck. Poku besitzt einen bis ins Jahr 2030 laufenden Vertrag, mit 22 Jahren hat der Flügelflitzer zudem noch weiteres unerschöpftes Entwicklungspotential zu bieten. Dementsprechend fordern Rolfes und Co. mindestens eine marktgerechte Ablösesumme von 25 Millionen Euro.

Poku und Alajbegovic in Leverkusen vor dem Absprung?

Damit würde Leverkusen ein Jahr nach der Verpflichtung von Poku ein sattes Transferplus einstreichen. 2025 kam der Niederländer für insgesamt zehn Millionen Euro vom AZ Alkmaar – und spielte keine schlechte Debütsaison. Poku kam in 29 Bundesliga-Spielen zum Einsatz und erzielte dabei zehn Scorerpunkte (Fünf Tore und fünf Assists). Ursprünglich auf der rechten Schiene als perspektivischer Ersatz für den zum FC Liverpool abgewanderten Jeremie Frimpong eingeplant, wurde schnell klar, dass Poku vor allem offensiv zum Erfolg des Teams beitragen könnte.

Ernest Poku
Foto: Getty Images

Sollte Poku tatsächlich nach England wechseln, würden sich viele Blicke gespannt auf die weiteren strategischen Schritte von Rolfes und Co. richten. Neben Poku steht vor allem Kerim Alajbegovic vor dem Absprung – das zuletzt nach Salzburg verliehene Eigengewächs liebäugelt mit einem Wechsel nach Italien oder England und wird vor allem vom AC Mailand und dem FC Chelsea heftig umworben. So würde eine bis jetzt fast schon überfüllte Position mächtig ausgedünnt werden. Neben Neuverpflichtung Moreira wäre dann auf dem Papier nur noch Eliesse Ben Seghir da. Der 21-Jährige hat allerdings eine enttäuschende Bundesliga-Debütsaison hinter sich. Unabhängig von Poku und Co. hofft man in Leverkusen auf weitere Entwicklungsschritte.