Einigung erzielt! Bisseck vor Verlängerung bei Inter

Till Gabriel
Foto: IMAGO

Yann Aurel Bisseck hat bei Inter sein Glück gefunden. Der Nationalspieler wird sich wohl bald langfristig an den Meister binden.

Laut Transferexperte Fabrizio Romano haben der Traditionsverein und der Innenverteidiger eine mündliche Einigung über eine Verlängerung des Vertrags erzielt. Demnach soll Bisseck bis 2031 unterschreiben, zudem winkt ihm offenbar eine Gehaltserhöhung. Das aktuelle Arbeitspapier des früheren Kölners läuft ohnehin noch bis 2029. Die formalen Schritte bis zur Unterschrift sollen nun nach und nach erfolgen.

Bisseck läuft seit 2023 in Mailand auf und absolvierte bisher 103 Pflichtspiele für die Nerazzurri. Im Mai krönte er sich zum zweiten Mal nach 2024 zum italienischen Meister und war nach einer durchwachsenen Hinrunde in der zweiten Hälfte der Saison in der Dreierkette unter Trainer Cristian Chivu gesetzt.

Über Umwege ins DFB-Team: Bisseck eine Option für Klopps Umbruch?

Der gebürtige Kölner Bisseck durchlief die Jugendabteilung des Effzeh und schrieb bereits im November 2017 mit 16 Jahren und 362 Tagen Geschichte als jüngster Bundesligaspieler des Vereins. Trotz dieses frühen Erfolgs blieb der große Durchbruch zunächst aus, weshalb der Defensivspieler mehrere Leihstationen bei Holstein Kiel, Roda JC Kerkrade in den Niederlanden und Vitória Guimarães in Portugal absolvierte.

Seinen wichtigen Karriereschub erlebte Bisseck ab 2021 beim dänischen Erstligisten Aarhus GF. Dort entwickelte er sich zum Leistungsträger und weckte das Interesse europäischer Topklubs, Inter bekam den Zuschlag. In der Serie A etablierte sich der robuste Abwehrspieler schnell als wichtige Option in der Defensive und sammelte wertvolle Erfahrungen auf höchstem internationalen Niveau.

Yann Bisseck
Foto: Getty Images

Auch in der Nationalmannschaft machte Bisseck Schritt für Schritt auf sich aufmerksam. Nachdem er sämtliche deutsche U-Nationalteams durchlief, wurde er 2025 erstmals von Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann für die A-Nationalmannschaft nominiert. Bisher kamen nach seinem Debüt gegen Italien keine weiteren Einsätze hinzu, unter dem neuen Nationalcoach Jürgen Klopp gilt Bisseck aber als vielversprechender Kandidat für den Umbruch beim DFB.

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