Zwischen zwei der bekanntesten Transfer-Insider im Fußball ist ein öffentlicher Streit eskaliert. Fabrizio Romano und Sky-Reporter Florian Plettenberg lieferten sich auf der Plattform X einen ungewöhnlich scharfen Schlagabtausch – und Millionen Fußballfans verfolgten das Geschehen live.
Auslöser des Streits war ein Transferbericht rund um Leipzig-Star Yan Diomande.
Fabrizio Romano vermeldete, der Wechsel des Offensivspielers zu Real Madrid sei perfekt. Dem italienischen Transfer-Experten zufolge soll der Deal ein Gesamtvolumen von mehr als 100 Millionen Euro umfassen.
Doch nur kurze Zeit später widersprach Florian Plettenberg öffentlich.
Plettenberg stellt Romano infrage
Der Sky-Reporter erklärte auf X, er werde nicht über eine „Pseudo-Einigung“ berichten. Aus seiner Sicht fehlten entscheidende Details, insbesondere eine konkrete Ablösesumme.
Damit stellte Plettenberg die Darstellung Romanos öffentlich infrage – und löste eine heftige Reaktion des Italieners aus.
Romano droht mit privaten Nachrichten
you start accusing, I cross the line. Now at least I see you’ve learned how to tag 😂 very good. Maybe I should share messages from few years ago where you asked me “how can I increase followers” or “your job is my motivation”… you who are now teaching how to do this job on…
— Fabrizio Romano (@FabrizioRomano) July 26, 2026
Romano ließ die Kritik nicht unbeantwortet und ging in seiner Reaktion deutlich über die eigentliche Transfermeldung hinaus.
Der Italiener erklärte, er könne auch private Nachrichten veröffentlichen, in denen Plettenberg ihn nach Tipps gefragt habe, wie er seine Reichweite auf X steigern könne. Außerdem habe der Sky-Reporter ihm geschrieben, seine Arbeit sei eine große Inspiration.
Mit seinen rund 28,4 Millionen Followern verfügt Romano auf der Plattform über eine deutlich größere Reichweite als Plettenberg, der aktuell auf etwa 700.000 Follower kommt.
Plettenberg hält dagegen
Der Sky-Reporter reagierte wenig später ebenfalls öffentlich.
Er sprach von einer „traurigen Entwicklung“ und erklärte, dass er die gemeinsamen privaten Gespräche – anders als Romano – vertraulich behandeln werde.
Zudem machte Plettenberg deutlich, dass Romano früher durchaus ein Vorbild für ihn gewesen sei.
„Früher warst du für viele ein Vorbild. Auch für mich. Für mich bist du das leider nicht mehr“, schrieb der Transfer-Experte.
Streit vor den Augen der Fußballwelt
Romano wies die Vorwürfe anschließend zurück und erklärte, Plettenberg habe den öffentlichen „Zirkus“ überhaupt erst begonnen.
Damit entwickelte sich aus einer unterschiedlichen Einschätzung zu einem Transfer innerhalb weniger Stunden ein persönlicher Schlagabtausch, der in der internationalen Fußballszene für reichlich Aufmerksamkeit sorgte.
Dass sich zwei der bekanntesten Transfer-Insider öffentlich derart scharf angreifen, kommt äußerst selten vor. Entsprechend groß war das Echo in den sozialen Medien, wo zahlreiche Fans und Journalisten die Auseinandersetzung kommentierten.
Ob der Streit damit beendet ist oder weitere Reaktionen folgen, bleibt abzuwarten.

