Während sich der FC Bayern voll auf die Vorbereitung für die neue Saison konzentriert, sorgt ein überraschendes Transfergerücht für Aufsehen. Luis Diaz soll das Interesse von Al-Hilal geweckt haben. Der saudische Spitzenklub plant offenbar einen spektakulären Vorstoß für den kolumbianischen Offensivspieler – inklusive eines Millionenpakets, das den Bayern einen Rekordverkauf bescheren könnte.
Wie Transferinsider Sacha Tavolieri berichtet, steht Diaz weit oben auf der Wunschliste von Al-Hilal. Nach der Verpflichtung von Crysencio Summerville wollen die Saudis ihre Offensive weiter verstärken und sehen im Bayern-Star einen idealen Kandidaten.
Dem Bericht zufolge soll Al-Hilal dem 29-Jährigen ein Jahresgehalt von rund 25 Millionen Euro netto anbieten. Zwischen der Spielerseite und dem Verein sollen bereits erste Gespräche stattgefunden haben. Einen direkten Kontakt zum FC Bayern habe es bislang jedoch noch nicht gegeben.
Die Verantwortlichen des Saudi-Klubs möchten zunächst ausloten, ob sich Diaz einen Wechsel in die Saudi Pro League grundsätzlich vorstellen kann. Erst im Anschluss sollen konkrete Verhandlungen mit den Münchnern aufgenommen werden.
Für zusätzliche Brisanz sorgt dabei die Personalie Richard Hughes. Der aktuelle Sportdirektor des FC Liverpool soll künftig für Al-Hilal arbeiten und laut Tavolieri an den Gesprächen beteiligt sein. Hughes kennt Diaz noch aus dessen Zeit in England, was den Kontakt erleichtern könnte.
Bayern winkt möglicher Rekordverkauf

Sollte sich Al-Hilal tatsächlich für eine Verpflichtung entscheiden, wäre der Klub offenbar bereit, tief in die Tasche zu greifen. Laut Tavolieri könnte die Ablösesumme auf bis zu 130 Millionen Euro steigen.
Ein Verkauf in dieser Größenordnung würde neue Maßstäbe beim deutschen Rekordmeister setzen. Diaz wäre damit der teuerste Abgang der Vereinsgeschichte. Ob der FC Bayern seinen Offensivstar überhaupt ziehen lassen würde, bleibt allerdings offen. Aktuell liegt der Fokus der Münchner auf der Saisonvorbereitung – konkrete Gespräche zwischen den Vereinen soll es bislang nicht geben. Dennoch dürfte das Interesse aus Saudi-Arabien in den kommenden Wochen genau beobachtet werden.

