Heidel erklärt: Worauf sich der DFB bei Klopp einstellen muss

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Jürgen Klopp ist neuer Cheftrainer der deutschen Nationalmannschaft. Der ehemalige Coach des FC Liverpool wird jetzt versuchen, beim DFB für die Revolution zu sorgen. Diese ist auch bitter nötig. 

Er bekommt auf jeden Fall Unterstützung, denn ab dem Jahreswechsel wird Per Mertesacker ebenfalls eine Rolle beim DFB einnehmen und Andreas Rettig ablösen. Klopp ist zudem der Bundestrainer mit der meisten Macht jemals.

Christian Heidel ist jemand, der Klopp schon lange kennt. Und zwar aus gemeinsamen Zeiten in Mainz. Kein Wunder, dass er einen ganz besonders guten Blick auf den Trainer hat.

Heidel spricht über Klopp als Bundestrainer

Angesprochen darauf, wann Heidel klar wurde, dass Klopp das Zeug zum Bundestrainer haben könnte, sagte er gegenüber BILD: „Schon sehr, sehr lange! Eigentlich schon, nachdem man gemerkt hat, dass er mit seiner Herangehensweise aus Mainz auch die Aufgabe in Dortmund, die ja schon eine Nummer größer als bei uns war, in seiner ureigenen Art genauso souverän bewältigt hat. Da hat er dann auch mit Stars gearbeitet. Ab da war mir klar, dass auch die Nationalmannschaft für ihn überhaupt kein Problem wäre.“

Jürgen Klopp
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Doch worauf genau muss sich der DFB unter Klopp einstellen? „Wo er ist, hat er das Kommando, er gibt die Richtung vor. Das war in jedem Klub so. Er lässt sich nicht reinreden. Ich sehe es dabei als Glücksfall, dass Aki Watzke ja auch schon mit ihm zusammengearbeitet hat. Der weiß genau, wie er ihn zu nehmen hat. Kloppo wird sicher auch Entscheidungen treffen, die alles andere als populär sind. Denn das ist seine große Stärke, dass ihm das egal ist“, so Heidel.

Und weiter: „Der geht seinen Weg. Die Grundlage für seinen Erfolg bei allen Stationen war immer, dass er Mannschaften nach seinem Bild gebaut hat, wie er Fußball spielen möchte. Da wird dann vielleicht auch der eine oder andere Spieler mal durchs Sieb fallen, weil er zu seiner Art des Fußballs einfach nicht passt. Ja, und da kann’s durchaus auch mal Wirbel geben. Das wird er dann auf seine ihm eigene Art moderieren. Dafür, dass es auch funktioniert, ist er dann natürlich am Ende verantwortlich.“

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