Poker um Ferran Torres: Barca rechnet mit PSG-Angebot in Kürze

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Ein Wechsel von Ferran Torres zu Paris Saint-Germain wird konkreter. Der FC Barcelona erwartet ein Angebot aus Frankreich.

Der Siegtorschütze des WM-Finals verhandelt schon länger mit den Franzosen, eine Einigung scheint näher zu rücken. Für Barca ist der Angreifer nicht unverkäuflich, laut einem Bericht der spanischen Zeitung Sport wollen die Katalanen Torres aber nur für eine angemessene Summe gehen lassen. Bisher liegt kein offizielles Angebot aus Paris vor, Barca rechnet aber schon bald mit einer ersten Offerte.

In Katalonien ist man sich bewusst, dass der Markt für Mittelstürmer derzeit kompliziert ist und nachdem bereits Routinier Robert Lewandowski den Klub in Richtung MLS verlassen hat, will Trainer Hansi Flick nicht auch noch seinen zweiten Angreifer verlieren. Allerdings läuft Torres‘ Vertrag 2027 aus, einen ablösefreien Abgang kann sich der finanziell angeschlagene Verein eigentlich nicht erlauben.

Falls Torres geht: Versucht es Barca nochmal bei Alvarez?

Die Verantwortlichen der Blaugrana reagierten zuletzt überrascht, als Ferran Torres mit Aussagen wie Wenn sie mich wollen, sollen sie es beweisen“ aufhorchen ließ. Bisher habe der Stürmer stets betont bei Barca bleiben zu wollen. Eine Vertragsverlängerung könnte jedoch aus wirtschaftlichen Gründen erst im September forciert werden. Sollte Torres Barca tatsächlich verlassen, könnten die Katalanen ihr Werben um Julian Alvarez erneut intensivieren. Bisher weigert sich Atletico, den Argentinier zu verkaufen und ruft astronomische Summen für den 26-Jährigen auf.

Ferran Torres kam im Januar 2022 von Manchester City zum FC Barcelona. Nachdem er lange nur Edeljoker war, setzte er sich in der vergangenen Saison teamintern gegen Altmeister Lewandowski durch und erzielte auf dem Weg zur spanischen Meisterschaft 16 Tore für die Flick-Elf. Seine wettbewerbsübergreifend 21 Treffer bedeuteten einen persönlichen Bestwert für den variabel einsetzbaren Stürmer, der in der Jugend des FC Valencia ausgebildet und dort auch zum Profi wurde.

Ferran Torres
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Bei der WM musste er sich in der Sturmmitte zwar hinter Mikel Oyarzabal anstellen, erzielte jedoch in der Verlängerung des Endspiels das goldene Tor gegen Argentinien und sicherte Spanien damit den zweiten WM-Titel nach 2010.

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