Es geht um Respekt: De Zerbi mit Ansage an Tottenham-Eigentümer

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Bei Tottenham soll nach zwei Horror-Jahren alles besser werden. Dafür fordert Trainer Roberto de Zerbi Respekt von der Vereinsführung.

Im Schlussspurt der vergangenen Saison übernahm der Italiener von Igor Tudor und bewahrte den Traditionsklub vor dem Abstieg aus der Premier League. Jetzt soll er die Lilywhites wieder in die Nähe der Spitzengruppe führen und bekam dafür bereits mehrere teure Neuzugänge zur Verfügung gestellt. De Zerbis Landsmann Sandro Tonali kam für über 100 Millionen Euro aus Newcastle, Mateus Fernandes für 90 Millionen Euro von West Ham. Aus Brighton stieß Jan Paul van Hecke zum Team.

De Zerbi gilt als guter Taktiker und begnadeter Motivator, geriet bei seinen letzten Stationen aber immer mal wieder mit den Klubbesitzern aneinander. Als schwierigen Charakter will sich der 47-Jährige trotzdem nicht bezeichnen lassen. „Wenn der Besitzer mich nicht respektiert, spielt es keine Rolle, ob man selbst Besitzer ist oder nicht. In meinem Leben habe ich immer so gedacht“, zitiert Sport Bild de Zerbi: „Manchmal sind Beziehungen schlecht ausgegangen, aber in 80 bis 90 Prozent der Fälle haben wir ein großartiges Verhältnis.“

De Zerbi mit klarer Forderung: „Besitzer muss mich respektieren“

Manchmal könne es vorkommen, dass es unterschiedliche Ziele gibt. „Aber der Besitzer ist der Besitzer, und ich muss ihn natürlich respektieren, aber auch der Besitzer muss mich respektieren“, forderte de Zerbi: „Ob Besitzer, Geschäftsführer oder Vorstand.“

Roberto De Zerbi
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Für den Italiener ist Tottenham nach Brighton and Hove Albion die zweite Trainerstation in der Premier League. Von 2022 bis 2024 war er für die Seagulls tätig und galt nach seinem Abschied als Kandidat auf den Posten beim FC Bayern. Die Münchener verpflichteten jedoch Vincent Kompany, de Zerbi unterschrieb in Marseille. Im Februar dieses Jahres endete die Zusammenarbeit nach einer 0:5-Pleite gegen Paris Saint-Germain. Einen Monat später heuerte der Trainer in London an. Dort steht er bis 2031 unter Vertrag.

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