Julian Nagelsmanns Zeit als Bundestrainer beim DFB ist abgelaufen. Jürgen Klopp hat das Amt als Cheftrainer der deutschen Nationalmannschaft nun inne.
Unter Nagelsmann, dem ehemaligen Bundestrainer, gab es positive Ansätze, allen voran rund um die WM 2024 in Deutschland. Aber es gab auch einige kritische Stimmen, vor allem in Sachen Kommunikation lief nicht alles rund.
Matthias Ginter, Spieler des SC Freiburg, äußerte sich nun im Interview mit dem kicker vor allem zur letzten Phase unter Nagelsmann, als er auch für die WM nicht berücksichtigt wurde.
Ginter spricht über Nichtnominierung
Für Ginter war das keine einfache Zeit, denn er verlor vorher mit den Freiburgern auch noch das Endspiel in der UEFA Europa League gegen Aston Villa.

„Es war so ein Doppelpack. Ich glaube, zwölf, dreizehn Stunden später kam noch die Nachricht mit der WM, dass ich nicht dabei bin. Es waren keine zwei einzelnen Enttäuschungen, sondern eine große. Das war natürlich mit das Bitterste in der Karriere. So ein Doppelschlag am Ende einer sehr, sehr besonderen Saison“, erklärte Ginter.
Und weiter: „Über die Art und Weise, wie das generell drei Jahre lang abgelaufen ist, will ich nicht sprechen“, sagte der Abwehrspieler zunächst, legte dann aber nach: „Der Zeitpunkt war eigentlich anders geplant, gerade auch mit den ganzen vorher veröffentlichten Leaks, aber ich wurde erst am Donnerstag, dem Tag der Nominierung, informiert.“
Das kam bei Ginter alles andere als gut an. Und er ist nicht der einzige Spieler, der die nagelsmannsche Kommunikation nicht als ideal empfunden hat.

