Barça legt Schmerzgrenze fest: So teuer wird Torres für PSG

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Der Wechsel von Ferran Torres zu Paris Saint-Germain nimmt immer konkretere Formen an. Der spanische Nationalspieler möchte sich dem französischen Spitzenklub anschließen, auch PSG arbeitet an einer Verpflichtung. Doch der FC Barcelona hat klare Vorstellungen davon, unter welchen Bedingungen der Angreifer gehen darf.

Wie die spanische SPORT berichtet, haben die Katalanen für Torres ein Preisschild von 65 Millionen Euro festgelegt. Damit verlangt Barça rund zehn Millionen Euro mehr als der aktuelle Marktwert des 26-Jährigen, der bei etwa 55 Millionen Euro liegt.

Die zusätzlichen Einnahmen könnte Barcelona gut gebrauchen. Der spanische Meister möchte selbst noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden und benötigt dafür finanziellen Spielraum. Ganz oben auf der Wunschliste steht weiterhin Julián Alvarez von Atlético Madrid.

PSG will Torres-Preis deutlich drücken

Ob Paris tatsächlich bereit ist, die geforderten 65 Millionen Euro auf den Tisch zu legen, ist allerdings fraglich. PSG möchte die Ablöse dem Bericht zufolge drücken und sieht sich dabei durchaus in einer guten Verhandlungsposition.

Ein entscheidender Faktor ist die Vertragssituation von Torres. Sein Arbeitspapier in Barcelona läuft im Sommer 2027 aus. Damit droht Barça bei einem Verbleib des Angreifers zunehmend unter Druck zu geraten. Eine Verlängerung wäre ebenfalls mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Sollten die Katalanen den Vertrag mit Torres ausweiten, müssten sie dem Bericht zufolge nicht nur das Gehalt des Spaniers erhöhen. Zusätzlich würde eine Zahlung von acht Millionen Euro an einen früheren Arbeitgeber des Offensivspielers fällig.

Hinzu kommt der klare Wechselwunsch des Spielers. Torres soll Paris als sein bevorzugtes Ziel auserkoren haben. PSG weiß entsprechend, dass Barcelona einen Verkauf nicht beliebig hinauszögern kann.

Weltmeister-Status stärkt Barcelonas Argumente

Ferran Torres
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Ganz ohne Argumente gehen die Katalanen dennoch nicht in die Verhandlungen. Torres kommt als frischgebackener Weltmeister aus dem Sommer und spielte beim Titelgewinn Spaniens eine entscheidende Rolle. Im WM-Finale gegen Argentinien erzielte der Angreifer in der Nachspielzeit den Treffer zum 1:0 und avancierte damit zum Finalhelden.

Auch das grundsätzlich gute Verhältnis zwischen den Verantwortlichen könnte den Poker erleichtern. Barcelonas Sportdirektor Deco und PSG-Kaderplaner Luis Campos sollen eine gute Gesprächsbasis besitzen. Das könnte dabei helfen, einen Kompromiss bei der Ablöse zu finden.

Für PSG wäre Torres bereits die zweite kostspielige Verstärkung für die Offensive. Zuvor hatten die Franzosen Maghnes Akliouche für rund 50 Millionen Euro von der AS Monaco verpflichtet. Gleichzeitig mussten die Pariser die Abgänge von Gonçalo Ramos und Kang-In Lee auffangen.

Barcelona wiederum könnte die Torres-Millionen direkt in die eigene Transferoffensive investieren. Wunschspieler Alvarez dürfte allerdings erheblich teurer werden. Atlético Madrid blockt einen Verkauf seines Stürmers bislang konsequent ab.

Bei Torres scheinen die Voraussetzungen für einen Deal dagegen grundsätzlich gegeben: PSG will den Spieler, Torres will nach Paris und Barcelona ist bei einem entsprechenden Angebot gesprächsbereit. Entscheidend ist nun, wie weit sich die Franzosen den geforderten 65 Millionen Euro annähern.

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