Enzo Fernández könnte seinen Verein FC Chelsea noch in diesem Sommer verlassen. Folgt ein Wiedersehen mit einem ehemaligen Trainer?
Die Zukunft von Enzo Fernández bleibt weiterhin unklar. Die Rolle unter Neu-Coach Xabi Alonso wirft Fragen auf, inwiefern sich der Argentinier eine Zukunft bei den Blues vorstellen kann. Denn der spanische Trainer, zuletzt bei Real Madrid gescheitert, baut aktiv auf eine 3-4-2-1-Formation.
Ob und wo Fernandez in diesem System einen geeigneten Platz findet, ist ungeklärt. Denn Alonso braucht für seine Spielweise in dieser Formation insbesondere zwei offensive Mittelfeldspieler, die möglichst vielseitig und kreativ sein sollten. Die defensiven hingegen sollen vor allem für eine Stabilität und Zweikampfstärke vor der Abwehr sorgen. Enzo Fernández befindet sich so ziemlich zwischen diesen beiden Welten und könnte daher Probleme mit seiner Rolle beim FC Chelsea bekommen. Nach wochenlangen Gerüchten um einen Abgang ohne konkrete Anfragen könnte es nun aber noch einmal ernst um einen Wechsel des argentinischen Mittelfeldspielers werden.
Geht Enzo Fernández doch noch? Manchester City mit Interesse
Wie der Transferexperte Fabrizio Romano berichtet, soll Guardiola-Nachfolger Maresca in Manchester weiterhin mit einer Rückholaktion seines ehemaligen Schützlings liebäugeln. Demnach würde sich Enzo Maresca schon „seit Beginn der Transferperiode sehr über ein Wiedersehen mit Enzo Fernández bei Manchester City freuen“.
Fraglich ist jedoch, ob die Cityzens die geforderte Ablösesumme von über 100 Millionen Euro für den 25-Jährigen zahlen. Ohnehin liegt noch keine konkrete Anfrage von City beim Londoner Fußballklub vor. Dennoch könnte in den nächsten Tagen und Wochen noch Bewegung in die Personalie kommen.
Fernandez, noch im Juli für die argentinische Nationalmannschaft bei der WM im Finale, wechselte im Januar 2023 für die unglaubliche Ablösesumme von 121 Millionen Euro von Benfica Lissabon zum FC Chelsea. Seitdem zieht der 25-Jährige im Mittelfeld die Fäden.

Trotz möglicher Ungewissheiten, was die Rolle im System unter Xabi Alonso betrifft, soll der FC Chelsea klar mit seinem Schlüsselspieler planen. Erst vor wenigen Wochen bekräftigte Alonso seine Position, auch in der kommenden Spielzeit auf den Argentinier zu bauen.

