Seit diesem Sommer ist Oliver Glasner Trainer des Premier-League-Klubs Nottingham Forest. Wie er nun verriet, war der Wechsel zu den Tricky Trees eigentlich garnicht geplant.
Manchester United, AC Milan und zahlreiche weitere große Traditionsvereine lockten Oliver Glasner nach der abgelaufenen Saison auf dem Trainerposten, nachdem der sein Ende bei Crystal Palace trotz erfolgreicher Jahre verkündet hatte. Letztendlich landete der Österreicher beim Tabellensechzehnten der vergangenen Spielzeit, bei Nottingham Forest.
Ein durchaus überraschender Schritt des 51-Jährigen – auch für den Trainer selbst. Eigentlich wollte er nämlich bei einem Verein landen, der im Europapokal vertreten ist. Doch warum Glasner dennoch zu den Tricky Trees wechselte, hat er nun im Interview mit Sky Sport verraten.
Glasner: Das Ziel Premier League und die „plötzliche“ Nottingham-Anfrage
Zunächst einmal wollte der ehemalige Frankfurt-Coach gerne in der englischen Liga bleiben: „Es war schon ein Ziel von mir, in der Premier League zu bleiben. Ich habe die letzten zweieinhalb Jahre sehr genossen. Das ganze Umfeld, die ganze Liga, das Niveau der Liga war schon sehr, sehr spannend.“ Eigentlich wurde ein Schritt zu einem absoluten Topverein erwartet, doch das Angebot von Nottingham Forest reizte den Österreicher ebenfalls. „Dann stand Nottingham plötzlich vor der Tür und ich hatte sie ehrlich gesagt gar nicht so sehr auf dem Schirm. Das war eigentlich nicht der Schritt, den ich geplant hatte, weil sie nicht international spielen. Aber dann habe ich mir den Kader angesehen und dachte: Da steckt doch mehr Potenzial drin, als sie zuletzt gezeigt haben“, schildert der 51-Jährige die Anfrage des Premier-League-Aufsteigers von vor vier Jahren.
Bisher hat sich Glasner gut bei seinem neuen Verein eingelebt: „Bisher fühle ich mich sehr wohl hier. Tolles Umfeld am Trainingsgelände.“ Allerdings habe er bis auf das Trainingsgelände kaum etwas gesehen. Dennoch zieht der neue Trainer ein positives Zwischenfazit: „Alle ziehen gut mit und jetzt müssen wir das Ganze natürlich auf den Platz bringen, wenn es dann losgeht.“

Das erste Ligaspiel steht für ihn und sein Team am kommenden Samstag an. Dann geht es gegen Leeds United und dessen Trainer Daniel Farke, der ebenfalls eine Bundesliga-Vergangenheit hat.

