Rückkehr vor dem Abschluss: Itakura zum Gladbach-Medizincheck erwartet

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Borussia Mönchengladbach steht kurz vor dem Transfer von Ko Itakura. Der Japaner soll heute den Medizincheck absolvieren und einen Vertrag bis 2030 unterschreiben.

Durch den bevorstehenden Abgang von Innenverteidiger Nico Elvedi zu Leeds United müssen die Fohlen im Abwehrzentrum nachlegen und haben in ihrem Ex-Spieler die gesuchte Verstärkung gefunden. Erst vor einem Jahr war Itakura vom Bundesligisten zu Ajax Amsterdam gewechselt.

2025 ließen sich die Niederländer den spielstarken Innenverteidiger noch 10,5 Millionen Euro kosten, Gladbach muss für die Rückholaktion nun weniger als die Hälfte blechen. Laut Sky zahlt der Traditionsverein rund 3,5 Millionen Euro für den japanischen Nationalspieler. Unter Trainer Eugen Polanski dürfte der Ex-Schalker direkt eine Schlüsselrolle einnehmen. Sollte der Elvedi-Deal über die Bühne gehen, stehen für die Innenverteidigung nur Kevin Diks sowie die Talente Fabio Chiarodia und Jan Leszczyński zur Verfügung.

Rückenverletzung bremst Itakura in Amsterdam aus

In Amsterdam erlebte Itakura eine komplizierte Saison. Nur 26-mal kam der Abwehrspieler zum Einsatz, auch weil er im Winter von einer Rückenverletzung ausgebremst wurde. Der neue Trainer Michel Sanchez scheint nicht auf den Japaner zu bauen, weshalb sich für Borussia Mönchengladbach die Tür für die Rückholaktion geöffnet hat.

Von 2022 bis 2025 absolvierte Itakura 80 Pflichtspiele für die Fohlen. Zuvor war er als Leihspieler von Manchester City beim FC Schalke 04 aktiv und stieg mit den Knappen in die Bundesliga auf. 2019 war er von Kawasaki Frontale zu ManCity gewechselt, stand aber nie im Spieltagskader der Skyblues. Nach zwei Leihen nach Groningen folgte das Intermezzo auf Schalke, ehe Gladbach den Nationalspieler 2022 für fünf Millionen Euro fest verpflichtete.

Ko Itakura
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Für die japanische Nationalmannschaft lief der 29-Jährige bisher in 42 Partien auf und erzielte dabei zwei Tore. Im Sommer nahm er mit den Samurai Blue an der WM in den USA, Mexiko und Kanada teil und führte die Mannschaft in den Gruppenspielen gegen Tunesien und Schweden sogar als Kapitän aufs Feld. Schon bei der WM 2022 zählte er zum Aufgebot.

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