Am Samstagabend um 18 Uhr begannen drei Spiele im DFB-Pokal. Dabei bekam es 1860 München zuhause mit Holstein Kiel zu tun und wollte dem Zweitligisten ein Bein stellen.
Sonnenhof Großaspach hatte es derweil mit Arminia Bielefeld zu tun und schielte ebenfalls auf eine Überraschung. Das galt auch für Eintracht Trier, hier war RB Leipzig zu Gast.
Im ersten Pflichtspiel des neuen Trainers Martin Demichelis wollte Leipzig sich natürlich keine Blöße geben.
RB Leipzig macht kurzen Prozess
RB Leipzig war von Anfang an anzumerken, dass man hier möglichst schnell dafür sorgen will, das Spiel zu entscheiden. Brajan Gruda und Willi Orban trafen schon in der dritten und sechsten Minute und sorgten dafür, dass RB sich einen großen Vorteil erspielte. Danach konnte man den Ball sehr klug laufen lassen, die eigene fußballerische Überlegenheit ausspielen.
Das führte auch dazu, dass Trier viele Sprints absolvieren musste, um die eigene Defensive einigermaßen kompakt zu halten. Dennoch traf Ridle Baku noch vor dem Pausenpfiff zum 0:3, was das Spiel schon früh komplett entschied. Conrad Harder erhöhte in der zweiten Halbzeit noch auf 4:0. Ein Doppelschlag in der Nachspielzeit sorgte sogar noch für das 0:5 und 0:6.

In München war das Spiel deutlich enger. Kiel hatte zwar Vorteile und 1860 musste sehr darum kämpfen, den Anschluss zu halten, aber zumindest das frühe Gegentor war kein Thema. Phil Harres brachte die Kieler zwar in der ersten Halbzeit in Führung, da war aber schon mehr als eine halbe Stunde gespielt. Erst in der Schlussphase machten die Kieler dann durch einen Balzi-Treffer den Deckel drauf.
Zwischen Großaspach und Bielefeld entwickelte sich früh eine sehr interessante und auch rasante Partie. Die Hausherren gingen früh in Führung und hatten zeitweise auch Oberwasser, doch die Qualität von Bielefeld schlug kurz vor der Pause dann eiskalt zu. Ein Doppelschlag in der 40. und 42. Minute von Stefano Russo und Joel Grodowski sorgte dafür, dass das Spiel gedreht werden konnte.
Doch nach der Pause konnte Großaspach durch einen Elfmeter von Fabian Eisele wieder den Ausgleich erzielen. Und es wurde weiterhin ein Spiel, in dem es hin und her ging, beide wollten versuchen, die Entscheidung zu erzwingen. Am Ende ging es dann aber in die Verlängerung. Die bestritt Bielefeld dann sogar in Unterzahl. Hier fiel kein weiteres Tor mehr, es ging in der Elfmeterschießen.
Und das war schnell erledigt. Großaspach traf dreimal, Bielefeld verschoss dreimal und die Überraschung war perfekt.
Die Resultate im Überblick
Eintracht Trier 0:6 RB Leipzig
Tore: 0:1 Gruda (3.); 0:2 Orban (6.); 0:3 Baku (45.+2); 0:4 Harder (76.); 0:5 Nusa (90.+3); 0:6 Banzuzi (90+6)
1860 München 0:2 Holstein Kiel
Tor: 0:1 Harres (34.); 0:2 Balzi (90.+5)
Großaspach 2:2 (3:0 i.E.) Bielefeld
Tore: 1:0 Rahn (12.); 1:1 Russo (40.); 1:2 Grodowski (42.); 2:2 Eisele (55., E.)

