Bei Paris Saint-Germain könnte der Ton in der neuen Saison etwas verschärft werden. Grund dafür ist der neue, knackigere Konkurrenzkampf bei den Franzosen.
Denn bei PSG hat man versucht, seine Stürmer mit den Neuverpflichtungen im Sommer auf Trab zu halten. In der vergangenen Saison gab es eine klare Hierarchie. Khvicha Kvaratskhelia, Ousmane Dembélé, Désiré Doué und Bradley Barcola konkurrierten um drei Plätze in der Sturmreihe des französischen Branchenprimus.
Aus dem Hintergrund gerieten die Stammspieler jedoch nicht unter Druck. Lee Kang-in und Goncalo Ramos waren eindeutig als Ersatzspieler vorgesehen. Randal Kolo Muani wurde unterdessen erneut ausgeliehen. Alle drei haben den Verein inzwischen verlassen.
Neue Situation bei PSG
Doch die Dinge haben sich nun geändert. Das Trio, das sie ersetzt hat, wird versuchen, die Hierarchie aufzumischen. Und der Ligue-1-Auftakt am Sonntagabend gegen Stade Rennais war ein weiteres Zeichen dafür, dass sich das Starttrio nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen kann.
Dembélé, Kvaratskhelia und Doué standen in der Startelf, doch nach der Halbzeitpause kam nur einer von ihnen aus dem Spielertunnel zurück. Dembélé und Kvaratskhelia wurden durch Ferran Torres und Mika Godts ersetzt, während später im Spiel ein weiterer neuer Stürmer, Maghnes Akliouche, eingewechselt wurde.

Torres erzielte zwei Tore, als PSG den 0:2-Rückstand zur Halbzeit noch aufholte und sich ein 2:2-Unentschieden sicherte.
So wie die Leistungen der Einwechselspieler ein Weckruf für Dembélé und Kvaratskhelia sein könnten, könnten auch die Kommentare von Luis Enrique nach dem Spiel eine ähnliche Wirkung haben. Auf die Frage von Ligue1 Plus nach seinen Auswechslungen zur Halbzeit antwortete Luis Enrique: „So ist der Fußball. PSG hat noch nichts gewonnen. Hier gibt es keine Vorschusslorbeeren. Wir dürfen nicht daran denken, was wir alles schonmal gewonnen haben.“

