„Elementare Grenze überschritten“: Auch Watzke kritisiert Infantino

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Bei der FIFA rumort es, vor allem wegen Gianni Infantino. Der Präsident des Weltverbands sorgte schon rund um die Weltmeisterschaft für ordentliche Diskussionen. 

Die Nähe zu Donald Trump war ein Thema, aber auch seine Revolutionspläne, die er nach der Weltmeisterschaft vorgetragen hat, waren problematisch. Dafür handelte sich Infantino extrem viel Kritik ein. Nicht nur externe, sondern auch von innerhalb der FIFA.

Hans-Joachim Watzke hat nun nachgelegt und ebenfalls Kritik am FIFA-Boss geäußert.

Watzke: „Kann nicht sein“

Und das in einem Interview mit RTL und Sky. „Meine Haltung ist die der UEFA. Das ist ja klar. Ich muss ganz ehrlich sagen: Das Thema Balogun fand ich genauso problematisch. Die Nähe zu Trump ist mir erst einmal egal. Ich würde sie nicht suchen. Aber wenn er sie sucht – mein Gott. Es kann aber nicht sein, dass ein amerikanischer Präsident ihn anruft und sagt: ‚Können wir da nicht irgendwas machen?‘ Und dann wird das Ding wundersamerweise auf einmal zurückgenommen. Wenn man von der Integrität des Wettbewerbs spricht, ist da natürlich eine elementare Grenze überschritten worden“, so Watzke.

Hans-Joachim Watzke
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Auch die WM-Reformpläne kritisierte Watzke. „Die WM ist doch schon ein Goldesel. Da braucht man keinen Investor, das finanziert sich von selbst – und dreimal. Das kann im Prinzip auch keine Einzelentscheidung sein. So etwas kann man nicht im stillen Kämmerlein mit zwei oder drei Leuten machen. Das ist einfach kein Stil. Und das zusammen hat dann diese Wucht erzeugt“, so der BVB-Präsident.

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