Bei Juventus ist im Mittelfeld offiziell der Notstand ausgebrochen, nachdem Franck Kessie – der sich anschließend für eine Rückkehr zu Atalanta entschieden hat – das Angebot der Bianconeri ausgeschlagen hatte.
Eigentlich haben die Verantwortlichen von Juventus damit gerechnet, dass Kessie auf jeden Fall nach Turin wechselt. Da Kephren Thuram aktuell verletzt ausfällt und keiner so richtig weiß, wie lange das dauert, ist momentan Alarmstufe Rot angesagt.
Drei Tage vor Ablauf der Transferfrist sind Geschäftsführer Giovanni Carnevali und Sportdirektor Frederic Massara auf mehreren Ebenen aktiv, um Luciano Spalletti einen Neuzugang für eine Position zu verschaffen, auf der es auch zahlenmäßig langsam eng wird.
Neue Idee: Juventus will Tottenham-Spieler
Nach Informationen von Sky Sport Italia gesellt sich neben dem Milan-Spieler Youssouf Fofana und dem ehemaligen Inter-Spieler Marcelo Brozovic nun auch Pape Sarr von Tottenham zur Liste.
Der 2002 geborene Spieler wird vom Trainer der Spurs, Roberto De Zerbi, nicht als Stammspieler angesehen und stand in den letzten Tagen im Fokus des Interesses mehrerer anderer Vereine. Unter diesen ist Galatasaray einer der Vereine, der den Wunsch geäußert hat, Verhandlungen aufzunehmen, da er im Vergleich zu anderen europäischen Klubs auf dem Markt über ein paar Tage mehr Zeit verfügt.
Sarr ist auf jeden Fall offen für einen Wechsel, aber ein solcher ist auf keinen Fall gesichert. Das Angebot muss passen, das steht außer Frage. Und noch ist das nicht der Fall, weil die Beteiligten noch keine konkreten Verhandlungen führen.

