Jamal Musiala absolviert beim FC Bayern nach Angaben von Sky wieder komplette Trainingseinheiten. Für die Pokalpartie beim VfL Osnabrück gilt ein Einsatz des Offensivspielers dennoch als unwahrscheinlich. Seine Medikation wurde zuletzt erneut verändert.
Nach dem 5:1 gegen den VfB Stuttgart zum Bundesliga-Start bereitet sich der Rekordmeister auf den Auftritt in Osnabrück vor. Mehrere Personalien beschäftigen den Klub, positiv fällt dabei zunächst auf, dass die Stuttgart-Partie ohne neue Verletzungen blieb.
Musiala gehörte am Freitag noch nicht zum Aufgebot. Der Klub hatte vor der Partie mitgeteilt, dass es für den Kader noch nicht ganz reichen werde. Zuvor hatte der 22-Jährige bereits vollständig mit der Mannschaft gearbeitet.
Reise nach Osnabrück offenbar kein Thema
Kerry Hau zufolge dürfte der Offensivspieler die Reise zum Spiel nach Osnabrück am Mittwoch eher nicht antreten. Stattdessen soll der Aufbau im Training fortgesetzt werden. Wie es danach mit Blick auf die Partie auf Schalke am Wochenende aussieht, soll sich im Lauf der Trainingswoche klären.

In München wird der Angreifer weiter schrittweise herangeführt. Zurück in den Kader soll er dem Bericht zufolge erst dann rücken, wenn er dafür vollständig bereit ist. Ein fester Zeitpunkt ist damit nicht genannt.
Medikation soll sich erst einspielen
Die Umstellung der Medikation soll weitere Anfälle verhindern, nachdem Musiala zweimal auf dem Platz zusammengebrochen war. Nach einer solchen Anpassung braucht es zunächst Zeit, bis sich die Wirkung einstellt und das Risiko möglichst gering ausfällt.
Dass der Nationalspieler die Einheiten inzwischen ohne Probleme durchziehen kann, wertet der Klub als erstes positives Signal. Der FC Bayern steht dabei sowohl mit dem Spieler als auch mit den behandelnden Ärzten in Kontakt. Ziel ist eine Rückkehr, die früh, vor allem aber möglichst risikoarm erfolgt.

