Serge Gnabry rückt beim FC Bayern an eine Rückkehr heran. Trainer Vincent Kompany hat auf der Pressekonferenz einen Zeitrahmen genannt. Beim Spiel gegen den VfL Osnabrück am Mittwoch fehlt der Offensivspieler noch.
Kompany äußerte sich vor der Partie in Osnabrück zum Stand bei seinem Angreifer. Ein Einsatz dort ist demnach kein Thema. Wann genau Gnabry wieder auf dem Platz steht, will der Trainer gemeinsam mit dem Spieler festlegen.
„Wir müssen jetzt mit Serge sprechen und das gemeinsam entscheiden. Es kann sein, dass er am Wochenende dabei ist, das müssen wir schauen“, sagte Kompany. Konkreter wurde er beim Zeitfenster: „Was ich sagen kann, ist, dass er in den nächsten sieben bis zehn Tagen sein Comeback geben wird, den genauen Zeitpunkt entscheiden wir.“
Adduktorenverletzung kostete die WM
Gnabry hatte sich in der Schlussphase der Saison 2025/26 eine schwere Muskelverletzung im Adduktorenbereich zugezogen. Die Weltmeisterschaft verpasste der Nationalspieler deshalb. Bis zu diesem Ausfall hatte er nach Angaben aus München auf gutem Niveau gespielt.

Am Montag wurde bekannt, dass der 30-Jährige erstmals wieder eine komplette Einheit mit der Mannschaft absolvieren konnte. Zuvor war der Klub vorsichtig vorgegangen. Gnabry arbeitete zwar intensiv, mied jedoch Zweikämpfe – ein Risiko sollte ausgeschlossen bleiben.
Mehrere Optionen für die Offensive
Auf Gnabry warten in den kommenden Tagen gleich mehrere Termine. Am Wochenende trifft der FC Bayern auf den FC Schalke 04, am Donnerstag darauf geht es in der UEFA Champions League zum Auftakt gegen Bodö/Glimt. Danach folgt in der Bundesliga die SV Elversberg.
Sollte der Plan aufgehen, wäre Gnabry spätestens in dieser Partie wieder eine Option. Einsetzbar ist er im Zentrum, als Sturmspitze und wie in früheren Jahren auf dem Flügel. Kompany bekäme damit zusätzliche Varianten in der Offensive.
Gewicht bekommt das auch durch die offene Lage bei Jamal Musiala. Wie es bei ihm weitergeht, ist bislang nicht geklärt.

