Der FC Barcelona ist mit starken Ergebnissen in die neue Saison gestartet. Trotzdem sieht Trainer Hansi Flick weiterhin Bedarf in der Offensive. Der deutsche Coach hält trotz der überzeugenden Auftritte an seinem Wunsch nach einem weiteren Stürmer fest.
Barcelona setzte am Wochenende ein weiteres Ausrufezeichen und fertigte den FC Valencia im Mestalla-Stadion mit 5:0 ab. Die Offensive der Katalanen präsentierte sich dabei erneut in hervorragender Verfassung. Für Flick ändert das jedoch nichts an seiner grundsätzlichen Einschätzung des Kaders.
„Das ändert nichts an unserer Einschätzung. Wir brauchen normalerweise eine echte Nummer 9, das ist klar“, erklärte Flick nach der Partie. Gleichzeitig betonte der Trainer, dass sein Team über enorme Qualität verfüge: „Aber wir verfügen über enorme Qualität im Angriff, auch im Mittelfeld – jeder kann Tore schießen.“
Damit macht Flick deutlich, dass der Bedarf an einem klassischen Mittelstürmer aus seiner Sicht weiterhin besteht. Im Sommer war es Barcelona nicht gelungen, Wunschspieler Julian Alvarez zu verpflichten.
Die fehlende Verstärkung wurde bislang allerdings durch starke Leistungen der vorhandenen Offensivspieler aufgefangen. Anthony Gordon, Lamine Yamal und Raphinha präsentierten sich in den ersten Wochen der Saison in herausragender Form.
Auch beim deutlichen Erfolg gegen Valencia konnte Barcelona seine offensive Qualität unter Beweis stellen. Die Katalanen dominierten die Partie und ließen ihrem Gegner kaum Möglichkeiten, in das Spiel zurückzufinden.
Damit steht der FC Barcelona mit vier Siegen aus vier Spielen und 17 erzielten Toren unangefochten auf Platz eins der spanischen Liga.
Gabriel Jesus feiert Debüt
Neben den etablierten Stars in der Offensive kam auch Gabriel Jesus erstmals zum Einsatz. Der Neuzugang von Manchester City feierte nach seiner Einwechslung sein Debüt für die Mannschaft von Flick. Der Angreifer soll gemeinsam mit den im Sommer verpflichteten Gordon und Adeyemi zusätzliche Optionen für die Offensive bieten.

Die Katalanen waren also durchaus aktiv auf dem Transfermarkt und taten dabei auch einiges für die Offensive. Allerdings gilt keiner von den drei Neuzugängen als klassischer Mittelstürmer und genau den hätte Flick wohl gerne gehabt.
Jedenfalls bleibt Flick trotz des gelungenen Saisonstarts bei seiner Forderung. Die bisherigen Leistungen seiner Mannschaft haben den Trainer offenbar nicht davon überzeugt, dass der Kader in der Offensive bereits vollständig besetzt ist.
Für Barcelona könnte das Thema Mittelstürmer damit bereits im Wintertransferfenster erneut heiß werden. Flicks klare Aussage zeigt, dass er weiterhin eine klassische Nummer neun in seinem Kader sehen möchte.

