Deutschland oder Italien? Tresoldi lässt die Verantwortlichen zappeln

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Nicolo Tresoldi ist einer der spannendsten Namen Europas in der Sturmspitze. Entsprechend hart ist der Poker des italienischen und deutschen Verbandes um die Dienste des 22-Jährigen. 

Erst 2025 war Tresoldi für 7,5 Millionen Euro von Hannover 96 nach Brügge gewechselt. In seiner ersten Saison beim belgischen Top-Klub erzielte er 23 Tore in 58 Einsätzen. Obwohl schon im Sommer Spitzenvereine wie der FC Barcelona beim 22-Jährigen anklopften, blieb der Torjäger in Belgien. Brügge soll bis zu 50 Millionen Euro für seinen Schlüsselspieler aufrufen.

Damit gehört Tresoldi zu den interessantesten Namen für die Stürmerposition. Besonders: Mit der italienischen und deutschen Staatsbürgerschaft kann der 22-Jährige für beide Nationalmannschaften auflaufen – die Entscheidung rückt immer näher. Doch weiterhin ist unklar, für welches Land sich der Deutsch-Italiener entscheidet.

Mancini mit Nominierungsanfrage: Tresoldi bat um mehr Gedenkzeit

Wie die Seite Football Italia berichtet, hatte Italiens Cheftrainer Roberto Mancini den Brügge-Star zuletzt nominieren wollen – und zwar für die bevorstehenden Nations-League-Spiele. Allerdings bat Tresoldi in einem Gespräch mit Mancini und Ranieri um mehr Gedenkzeit. Es scheint, als wolle der Stürmer zunächst seine Zeit in der deutschen U21-Nationalmannschaft zu Ende bringen und im nächsten Sommer an der U21-EM teilnehmen.

Erst dann möchte Tresoldi eine Entscheidung darüber treffen, für welches Land er auf A-Niveau spielen wird. Tresoldi wurde am 20. August 2004 in Cagliari geboren und besitzt die italienische sowie die deutsche Staatsangehörigkeit, da er als Kind mit seiner Familie nach Deutschland gezogen war.

Nicolo Tresoldi
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Die jüngste Entscheidung des 22-Jährigen lässt beide Verbände weiterhin im Unklaren darüber, in welchem Trikot der Angreifer künftig auflaufen und auf Torejagd gehen wird. Klar ist: Tresoldi hatte Deutschland bereits in den U19-, U20- und U21-Nationalmannschaften vertreten und in 24 Einsätzen für die deutsche U21 zwölf Tore erzielt. Dass der ehemalige Hannoveraner dem deutschen Junioren-Kader angehört, könnte sich noch als Trumpf für die spätere Entscheidung herausstellen. Eine klare Tendenz gibt es jedoch noch nicht.

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