Im Abendspiel der Bundesliga traf der 1. FC Köln zuhause auf den SV Werder Bremen. Beide hatten einen Sieg auf dem Konto, Bremen nach dem Gewinn des Spiels gegen RB Leipzig letzte Woche sicher etwas mehr Rückenwind. Den wollte man auf jeden Fall auch ausnutzen.
Bei den Kölnern war schon vor dem Spiel klar, dass Said El Mala wieder zum Kader gehören wird. Werder hatte personell zumindest keine weiteren, neuen Sorgen dazubekommen. Beide wussten, dass ein Sieg in dieser Partie dafür sorgen kann, dass man erst einmal längerfristig Ruhe hat.
Entsprechend klar waren auch die Vorgaben, beide wollten hier gut balanciert agieren, dem Gegner nicht zu viele Chancen offenbaren.
Frühe Führung für die Kölner
Der 1. FC Köln erwischte einen guten Start in das Spiel gegen Werder Bremen. Der Effzeh war auf einem guten Niveau unterwegs, übte Druck aus und erhielt auch recht früh einen Elfmeter zugesprochen. Den verschoss Thijs Dallinga aber, scheiterte an Karl Hein, dem Torhüter von Werder. Bremen hatte dann Probleme, wenn die Kölner aktiv und hoch verteidigen konnten. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld ging es schnell und in der zwölften Minute brachte Linton Maina den Effzeh in Führung.

Gerade in der Anfangsphase war das auch absolut verdient. Es dauerte knapp 20 Minuten bis die Bremer sich erstmals im Spiel nach vorne zeigen konnten. Aber wirklich gefährlich wurde das zu Beginn noch nicht. Köln versuchte immer wieder das Spiel schnell zu machen, das gelang aber nicht immer, weil man im Ballbesitz auch ein wenig zu schlampig war. Die Grünweißen hatten einmal eine Möglichkeit durch Niclas Füllkrug, dessen Kopfball ging aber zu zentral auf das Tor. Das 1:0 für den Effzeh war auch das Ergebnis zur Pause.
Füllkrug hat die Antwort
Direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde Bremen etwas aktiver, zeigte sich häufiger vor dem gegnerischen Tor und Köln bot darüber hinaus auch noch ein wenig mehr an. Dem Gastgeber fehlte die Entlastung in diesen Momenten, weswegen natürlich der Blick immer mehr in Richtung Said El Mala gerichtet wurde, der sich schon aufwärmte. Nach 58 Minuten traf Eren Dinkci für Werder nur die Latte, da hatten die Kölner Glück!
Bremen war jetzt etwas besser und arbeitete am Ausgleich. Nach einem ruhenden Ball fiel der dann auch, weil Füllkrug am schnellsten reagierte und den Ball einschießen konnte. Das sorgte dafür, dass Köln wieder erwachte und aktiver wurde. Ein Johannesson-Schuss wurde gefährlich, Marius Bülter scheiterte an Hein. Schlussendlich brach die Nachspielzeit an und beide Mannschaften versuchten noch etwas. Es blieb aber beim 1:1.

